Ab sofort Besuchsverbot im Klinikum Peine

Peine.  Das Klinikum Peine erlaubt eine Ausnahme nur bei Palliativ-Patienten.

Das Klinikum Peine hat ein generelles Besuchsverbot erlassen.

Das Klinikum Peine hat ein generelles Besuchsverbot erlassen.

Foto: Thomas Stechert

Aufgrund der weiter rasant ansteigenden Anzahl der Corona-Infektionen hat die Geschäftsführung des Klinikums Peine mit sofortiger Wirkung ein generelles Besuchsverbot in dem 300-Betten-Haus erlassen. Das bedeutet: Patienten können keine Besuche mehr empfangen. Aber es gibt eine Ausnahme unter besonderen Umständen.

Das Besuchsverbot im Klinikum Peine ist zunächst unbefristet

Über das Besuchsverbot informierte am Freitag Kreissprecherin Katja Schröder. Betont wird: Das Verbot gilt ab sofort. Die Ausnahme gilt ausschließlich für Besuche von palliativmedizinisch betreuten Patienten, Menschen im Sterbeprozess sowie in der Sterbebegleitung. Hier sind Besuche nach vorheriger Rücksprache mit dem behandelnden Arzt weiterhin möglich. Diese Regelung gilt bis auf weiteres.

Unterdessen steigen mit den Corona-Fallzahlen wegen des bevorstehenden „Lockdowns“ auch die Veranstaltungsabsagen. Auch im Sport: Der Fußball-Kreisverband sagt bis zum Jahresende Spiele und Turniere ab (siehe Lokalsport). Geschlossen ist nun auch das Badezentrum P3 in Peine, Neustadtmühlendamm. Der Termin der Wiedereröffnung ist offen.

Weihnachtsmarkt in Peine? Absage droht

Noch nicht final entschieden ist, ob es in diesem Jahr in Peine einen Weihnachtsmarkt geben wird – und, wenn ja, in welcher Form? In Nachbarkommunen wie in Wolfenbüttel oder Hildesheim gab es hingegen schon Absagen.

Bis Donnerstagabend sind die Corona-Fallzahlen im Kreis Peine weiter gestiegen. Laut Kreisgesundheitsamt gab es von Mittwoch auf Donnerstag 29 Neuinfektionen; aktiv sind 165 Fälle. Damit steigt die Anzahl der Infektionen im Kreis Peine seit Ausbruch der Pandemie auf nunmehr 496. 318 Betroffene gelten als inzwischen wieder genesen, bisher gab es 13 Todesfälle.

Den Wert der 7-Tage-Inzidenz (Neuinfektionen in der Zeitspanne je 100.000 Einwohner) gab das Landesgesundheitsamt mit 72,0 an.

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Für 406 Menschen im Peiner Land ist gegenwärtig häusliche Quarantäne angeordnet. Betroffen ist auch eine erste Klasse samt mehrerer Pädagogen der Grundschule Essinghausen. Außerdem wurden im Corona-Testzentrum am Donnerstag 112 Abstriche entnommen. Die Ergebnisse stehen noch aus.

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