Corona legt feucht-fröhlichen Vatertag in Peine „trocken“

Peine.  Der Landkreis warnt: Verstöße gegen Corona-Auflagen werden mit empfindlichen Geldbußen geahndet.

Das war 2019: Junge Männer auf Vatertagstour, der Bollerwagen ist mit Bier gefüllt. 2020 macht die Corona-Pandemie alles anders: Väter und andere Ausflügler müssen sich an Christi Himmelfahrt auf Kontrollen und mitunter besondere Verbote einstellen.

Das war 2019: Junge Männer auf Vatertagstour, der Bollerwagen ist mit Bier gefüllt. 2020 macht die Corona-Pandemie alles anders: Väter und andere Ausflügler müssen sich an Christi Himmelfahrt auf Kontrollen und mitunter besondere Verbote einstellen.

Foto: Peter Steffen / dpa

Feucht-fröhlich war der Vatertag für viele „Herren“ im Peiner Land vielleicht noch im vorigen Jahr. In diesem Jahr hingegen, in dem der Kampf gegen die Corona-Pandemie Beschränkungen notwendig macht, wird der Vatertag am Himmelfahrts-Donnerstag wohl eher eine „trockene“ Angelegenheit. Der Landkreis Peine wies schon am Montag vorsorglich darauf hin, dass in Zeiten der Corona-Pandemie Vatertag nicht wie üblich begangen werden kann.

So können den Vorgaben der Behörde zufolge in diesem Jahr im gesamtes Gebiet des Landkreises Peine keine Veranstaltungen stattfinden. Das gilt also für alle Gemeinden – Vechelde, Wendeburg, Lengede, Ilsede, Edemissen und Hohenhameln – sowie für die Stadt Peine und ihre Ortsteile. Dies würde einen Verstoß gegen die Niedersächsische Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie darstellen. Alle Ausrichter solcher Veranstaltungen werden daher gebeten, von der Durchführung abzusehen. Das gilt auch für die Aufstellung von Imbisswagen und sonstiger Verpflegungsstationen im öffentlichen Raum.

Bollerwagentour – höchstens zwei Hausstände

Auch die typischen Bollerwagentouren mit Angehörigen von mehr als zwei Hausständen dürfen nach der Verordnung nicht wie üblich stattfinden. Erlaubt sind Ausflüge innerhalb der eigenen Familie oder mit einem weiteren Hausstand.

Restaurants, Biergärten und ähnliche Betriebe sind, wie Kreissprecher Fabian Laaß weiter ausführte, wie an allen anderen Tagen geöffnet und können besucht werden – unter den derzeit geltenden Auflagen und Hygienemaßnahmen.

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Empfindliche Bußgelder für Verstöße

An dem Donnerstag werden vermehrte Kontrollen durch Landkreis-, Stadt- und Gemeindemitarbeiter sowie durch Polizeibeamte stattfinden. Die Landkreisverwaltung warnt: „Verstöße gegen die Rechtsverordnung sind bußgeldbewehrt und werden für jede beteiligte Person mit einem Bußgeld in Höhe von 150 bis 400 Euro geahndet.“ Für Veranstalter sieht der Verordnungsgeber sogar einen Bußgeldrahmen von 1000 bis 5000 Euro vor.

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„Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger die Vorgaben der Rechtsverordnung des Landes Niedersachsen einzuhalten“, erklärt Kreissprecher Fabian Laaß.

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