Archäologen berichten über ihre Funde

Lengede.  Über zwei Jahre begleiten Thomas Budde und Jörg Weber die Arbeiten im Baugebiet „Kreuzstein“ – jetzt berichten sie in einem Vortrag über ihre Arbeit.

Über zwei Jahre gruben die Archäologen Überreste einer alten Siedlung im Neubaugebiet „Kreuzstein“ aus.

Über zwei Jahre gruben die Archäologen Überreste einer alten Siedlung im Neubaugebiet „Kreuzstein“ aus.

Foto: Thomas Budde

Wie arbeiten Archäologen, und was kommt eigentlich nach jahrelanger, vorsichtiger Grabenarbeit am Ende als Ergebnis heraus? Das beleuchtet das Archäologenteam um Thomas Budde und Jörg Weber am Dienstag, 10. September, ab 19 Uhr im Mehrzweckraum im Untergeschoss des Rathauses Lengede. Der Vortrag über die Ergebnisse der Grabungsarbeiten am „Kreuzstein“ wird etwa eine Stunde dauern, teilt Nathalie Kappelt, Sprecherin der Gemeinde Lengede mit.

Das Team um Budde und Weber hat die Erschließung des Neubaugebietes „Kreuzstein“ in der Ortschaft Lengede von Herbst 2015 bis Winter 2017 archäologisch begleitet.

Knapp 250 archäologische Befunde wurden dabei in diesem Bereich entdeckt und ausgegraben. Die meisten Entdeckungen sind Siedlungsgruben, bei dem ältesten Fund handelt es sich jedoch um eine Feuersteinpfeilspitze aus der späten Jungsteinzeit, die zwischen 2700-2000 vor Christus datiert ist. Die Fundstücke sind außerdem noch bis Ende September 2019 zu den allgemeinen Öffnungszeiten im Rathaus ausgestellt.

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