Pflegekräfte fordern: Personalabwanderung in Peine stoppen

Peine.  Die Personalabwanderung des Peiner Klinikums muss gestoppt werden. Das fordern die Pflegekräfte der Intensivstation in einem offenen Brief.

Blick auf das Klinikum Peine.

Blick auf das Klinikum Peine.

Foto: Henrik Bode

In einem offenen Brief wenden sich die Pflegekräfte der Intensivstation am Klinikum Peine an den SPD-Landtagsabgeordneten Matthias Möhle. Darin fordern sie eine klare und verbindliche Aussage der Peiner Politik zur Zukunft des Peiner Hauses und seiner Beschäftigten.

Darüber hinaus kritisieren sie die unzureichende Kommunikation seitens der Unternehmensführung und beziehen sich dabei auf die nicht erfolgte Stellungnahme des Sprechers der AKH-Gruppe Ralf Kuchenbuch in Bezug auf das Abwerben von Fachkräften durch das Helios Klinikum Salzgitter.

„Ich stehe an der Seite der Beschäftigen und des Betriebsrats und setze mich für ihre Interessen ein“, erklärt Möhle dazu. Der Ball, so Möhle, liege nun auf der Seite der AKH-Gruppe: „Es kann nicht das Interesse des Peiner Klinikums sein, dass altgediente Fachkräfte abgeworben werden. Was es nun braucht ist ein klares Signal der Unternehmensleitung an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagte der Abgeordnete weiter.

Auch der Vorsitzende der Peiner Kreistagsfraktion Frank Hoffmann erwartet, dass den knapp 700 Beschäftigten des Peiner Hauses eine Perspektive aufgewiesen wird. „Das geht nur durch verbindliche Aussagen und eine offene und ehrliche Kommunikation“, so der SPD-Politiker. Möhle und Hoffmann setzen sich beide für eine Herauslösung des Peiner Klinikums aus dem AKH-Verbund ein und werben für eine Verbundslösung mit dem Städtischen Klinikum Braunschweig (wir berichteten).

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder