Peine. Der gemeinnützige Verein verlangt ein „Stopp der Ausbeutung von Arbeitern in armen Ländern“ und hat dazu Aktionen organisiert.

. „Ob T-Shirt, Tasche oder Tee – viele der täglich genutzten Produkte werden in armen Ländern hergestellt, um sie in Deutschland günstig anbieten zu können“: Darauf macht der Verein „Weltladen Peine“ aufmerksam: „Doch damit wir in der Bundesrepublik billig einkaufen können, müssen Menschen in den Produktionsländern unter schlechten Arbeitsbedingungen für einen unzureichenden Lohn schuften. Nicht selten setzen sie dabei ihre Gesundheit, ihr Leben und die Umwelt aufs Spiel.“

Vor diesem Hintergrund fordert der Verein von der Bundesregierung ein Gesetz für Unternehmensverantwortung. International tätige Unternehmen müssten verpflichtet werden, Menschen- und Arbeitsrechte entlang der Lieferkette zu achten und sie für Verstöße haftbar zu machen. „Die Vergangenheit hat leider gezeigt, dass freiwillige Selbstverpflichtungen nichts bringen. Nur wenn deutsche Unternehmen per Gesetz zum Arbeitnehmerschutz in ihren Produktionsstätten auch außerhalb Europas gezwungen werden, wird die Ausbeutung gestoppt“, erklärt Regina Schwarz-Weiß vom Weltladen-Verein.