Peine. Er bittet Minister Hubertus Heil in einem Brief, sich für menschenwürdige Arbeit einzusetzen.

Für die diesjährige Kampagne zum Weltladentag unter dem Motto „Menschen- und Arbeitsrechte weltweit verbindlich schützen“ hat der Weltladen Peine 226 Unterschriften von Bürgern gesammelt, die einen stärkeren Schutz von Mensch und Umwelt im globalen Handel fordern. Diese Unterschriften hat der Vorsitzende des Weltladens Peine, Winfried Domhof, zusammen mit einem entsprechenden Brief im Büro des Bundesministers Hubertus Heil abgegeben.

In dem Brief bittet der Weltladen Peine darum, dass Hubertus Heil sich im Bundestag und der Bundesregierung dafür stark macht, dass eine verbindliche menschenrechtliche Sorgfaltspflicht für deutsche Unternehmen entlang ihrer gesamten Lieferkette per Gesetz festgeschrieben wird, heißt es in einer Pressemitteilung. Er bittet auch darum, sich für eine konsequente Umsetzung des Nationalen Aktionsplans für Wirtschaft und Menschenrechte einzusetzen. Weiterhin möchte er, dass die Bundesregierung den Prozess in den Vereinten Nationen für ein Abkommen zur Wirtschaft und Menschenrechten („UN-Teaty-Process“) konstruktiv unterstützt. Letztlich bittet der Weltladen darum, sich dafür einzusetzen, dass das Bundeskanzleramt bei der Überarbeitung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie strenge Indikatoren für eine menschenrechtliche Sorgfaltspflicht für Unternehmen integriert.