Das Kräuterlamm schmeckt zu Ostern

Peine  Fleischer Müller in Oberg bleibt erreichbar.

Das Ladengeschäft von Thomas Müller in Oberg.

Foto: Gesa Lormis/rp

Das Ladengeschäft von Thomas Müller in Oberg.

Seit 15 Jahren führt Thomas Müller seine eigene Fleischerei, seit zehn Jahren im Ladengeschäft in Oberg. „Die Straßenbau-Sperrung der Ortsdurchfahrt hält leider Kunden fern, dabei werden wir die ganze Zeit über erreichbar sein“, erzählt der Inhaber.

Die Zufahrt zu dem Geschäft in der Weststraße ist aus Gadenstedt dauerhaft gewährleistet, aus Ilsede kommend gibt es erst mit Beginn des vierten Bauabschnittes in einigen Monaten Schwierigkeiten. „Leider wissen das viele Kunden nicht, das ist für uns deutlich zu spüren“, kritisiert er die Ausschilderung. Sein Catering- und Partyservice-Angebot, das von Anfang an zu seinem Geschäft gehört, laufe zudem ohne Einschränkungen weiter.

Etwas mehr als ein Drittel seines Umsatzes mache er mit der Lieferung von kalten und warmen Speisen, die in Absprache mit den Kunden ausgewählt und zusammengestellt werden. „Nach der Karnevals- und Fastnachtszeit ist es jetzt zur Fastenzeit etwas ruhiger“, erzählt er, „aber das ändert sich kurz nach Ostern, wenn die ersten Konfirmationen und Firmungen stattfinden.“ Seine Fleisch- und Wurstwaren produziert er direkt in Oberg, das Fleisch dafür bezieht er über die Eichenhof Erzeugergemeinschaft bei Osnabrück.

„Dadurch haben wir die Garantie, dass sowohl Schweine als auch Rinder in Deutschland artgerecht auf Stroh aufgezogen und fachgerecht geschlachtet wurden. Ohne lange Transportwege“, so Müller. Für besondere Angebote oder auf Kundenwunsch kann er aber auch Spezialitäten wie irisches Rindfleisch, Iberico Schwein oder Dry Age besorgen.

Je nach Jahreszeit ändert sich die Auswahl in der Auslage. Außer traditionellen Produkten und Rezepten lässt er sich auch gerne neue Rezepte und Würzmischungen einfallen. Zu Ostern bezieht er Lammkeulen von der Müritz.

„Die Tiere haben ihre Zeit zum Wachsen bekommen und leben fast das ganze Jahr im Freien in einem Naturschutzgebiet, auf unbelasteten Böden mit Kräuterweiden“, schwärmt Thomas Müller von der Qualität, an die kein importiertes Fleisch aus Neuseeland herankäme. gsl/rp

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