Peiner Gymnasium unterstützt Schule in Sri Lanka

Peine  Es werden 1000 Euro übergeben. Die Schulpartnerschaft besteht bereits zehn Jahre. Die Schüler haben viel Freude an der Verbindung.

Das Foto zeigt (von links) Kirenia Sanz, Mathias Raabe, Andreas Müller von Ward 25 und Miriam Kemper.

Foto: Schule

Das Foto zeigt (von links) Kirenia Sanz, Mathias Raabe, Andreas Müller von Ward 25 und Miriam Kemper.

Während einer Informationsveranstaltung für den fünften Jahrgang überreichte der stellvertretende Schulleiter, Mathias Raabe, dem Vertreter der Hilfsorganisation Ward 25, Andreas Müller, einen Scheck in Höhe von 1000 Euro. Das berichtet das Peiner Silberkamp-Gymnasium.

„Diese Summe ist ein Teilbetrag des beim Sponsorenlauf erlaufenen Geldes und kommt 1:1 den Schülern unserer Partnerschule in Sri Lanka zu Gute“, wird Raabe zitiert, der im Jahr 2004 nach dem Tsunami gemeinsam mit Müller diese Partnerschaft initiiert hatte.

Inzwischen kümmern sich die Studienrätinnen Miriam Kemper und Kirenia Sanz um den Fortbestand dieser Verbindung, heißt es in der Mitteilung weiter. „Es geht nicht allein darum, unsere Partnerschule finanziell zu unterstützen, sondern auch darum, Freundschaften zwischen Schülern beider Schulen zu vermitteln und Informationen auszutauschen“, so Kirenia Sanz, die besonders stolz darauf ist, dass bereits sechs Silberkamp-Klassen ein Patenkind in Sri Lanka haben.

In den vergangenen Jahren halfen die Silberkämper, einen Brunnen zur Wasserversorgung der Schüler zu bauen. Die Einrichtung einer kleinen Bücherei, die Verbesserung der Ausstattung der Schule und die Anlage eines Schulgartens mit Nutzobst waren weitere Investitionen. „Besonders geholfen hat die tägliche Versorgung der Schüler mit Schulmilch. Dies ist das einzige Frühstück der Kinder, die oftmals einen Schulweg von mehreren Kilometern zu Fuß zurücklegen müssen“, berichtet Miriam Kemper.

Die Schüler des fünften Jahrgangs waren sichtlich bewegt von den Schilderungen Müllers, der seine Ausführungen mit vielen Fotos und Filmausschnitten unterlegte. Besonders beeindruckte ein Film, den die Schüler der Partnerschule in Horawandunna erst vor 14 Tagen gedreht hatten, in dem sie ihre große Dankbarkeit zum Ausdruck bringen.

„Eine Partnerschaft auf Augenhöhe in einer Welt mit unterschiedlichen Chancen für Kinder aufzubauen und zu pflegen, Verständnis füreinander zu entwickeln, Informationen auszutauschen und zu helfen, wo Hilfe notwendig ist, das ist der pädagogische Wert dieser langjährigen Verbindung“, so Raabe, der zuversichtlich ist, dass die Freundschaft noch sehr lange Bestand haben wird.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder