Berlin. Ein 25-Jähriger, der eine Frau vergewaltigt haben soll, wurde kurz vor der Tat bei einem Angriff überwältigt. Dennoch kein Haftbefehl.

Der Fall eines 25-jährigen Syrers, der eine 23-jährige Frau am Samstagabend in einem Wohnheim für Geflüchtete in Berlin-Lichterfelde (Bezirk Steglitz-Zehlendorf) vergewaltigt haben soll, hat für die Berliner Generalstaatsanwaltschaft ein politisches Nachspiel. Am Mittwoch wird die Angelegenheit nach Informationen der „Berliner Morgenpost“ Thema im Rechtsausschuss des Abgeordnetenhauses sein. Einige Ausschussmitglieder fordern zudem von Generalstaatsanwältin Margarete Koppers, Rede und Antwort zu stehen über die Hintergründe.