Stuhr. Anfang März signiert Bruce Dickinson, Iron-Maiden-Frontmann, in einem Media-Markt bei Bremen sein Album. Die Fans wollen sogar mit dem Flugzeug anreisen.

Ein Weltstar in der Provinz: Am Mittwoch, 6. März, kommt Bruce Dickinson nach Niedersachsen. Der Frontmann der Heavy-Metal-Legenden Iron Maiden wird ab 15.30 Uhr für zweieinhalb Stunden Autogramme im Media-Markt in Stuhr geben. Signiert werden soll ausschließlich sein Soloalbum „The Mandrake Project“, das am 1. März erscheint. Der Markt und auch der 3000-Seelen-Ortsteil Groß Mackenstedt, der zur Gemeinde Stuhr gehört, werden vermutlich einen gigantischen Ansturm von Rockfans erleben. Offenbar wollen Fans auch mit dem Flugzeug zu der Autogrammstunde kommen. Hunderte werden erwartet.

Holger Mahlstedt, Mitarbeiter von Media-Markt und Organisator des Events, dem durch jahrzehntelang gut gepflegte Kontakte in das Rockgeschäft dieser Clou gelungen ist, berichtet von Fans aus Skandinavien und England, die sich neben den Anhängern aus ganz Deutschland angekündigt hätten. Wie Henning Adler, der Geschäftsführer des Marktes mitteilte, ist es das einzige Signierevent anlässlich des neuen Albums überhaupt. Mahlstedt teilte bei Facebook mit: „Wir können nicht garantieren, dass alle an die Reihe kommen.“

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Ob es am 6. März wegen Dickinson auch zu Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn 1 kommt? Der Media-Markt liegt jedenfalls sehr verkehrsgünstig am Dreieck Stuhr, südwestlich von Bremen. Mit Wartezeiten wird zu rechnen sein. Frank Meierdiercks, Sprecher der Gemeinde Stuhr, zeigt sich überwältigt von dem Engagement von Holger Mahlstedt, der den Weltstar nach Stuhr holt. „Es ist unfassbar, wie gut Holger Mahlstedt in der Branche vernetzt ist und auch etwas Gutes für die Gemeinde Stuhr tut.“ Beim letzten großen Besuch eines Weltstars, Doro Pesch im November, profitierte sogar die Gemeinde durch einen Eintrag ins Goldene Buch. Ob das bei Dickinson auch funktioniert, ist fraglich. Der Zeitplan sieht kein Besuch im Rathaus vor, und ob das Goldene Buch im Media-Markt ausgelegt wird, ist fraglich.

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