Hannover. Niedersachsens rot-grüne Landesregierung setzt auf Berichtszeugnisse, wo immer das möglich ist. Was steckt dahinter?

Im seit länger schwelenden Streit um Schulnoten verschärft sich die Tonlage. „Das ist – wie Ministerin Hamburg es nennt – kein „Freiraum“, das ist Quatsch“, erklärte der Vorsitzende des Philologenverbandes Niedersachsen, Christoph Rabbow. Das Kultusministerium hatte zunächst angekündigt, dass eine Arbeitsgruppe im ersten Quartal 2024 „erweiterte Möglichkeiten der Leistungsbewertung“ erörtern werde. „Wir haben drängendere Probleme als Noten“, betonte Rabbow am Dienstag unter Verweis auf den anhaltenden Lehrkräftemangel.