Polizei Niedersachsen Bremen

Zug erfasst Auto auf unbeschranktem Bahnübergang

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Der Zug erfasste den Pkw im Frontbereich, ließ diesen abprallen und drehte ihn um 90 Grad. Unmittelbar neben dem Bahnübergang kam er schließlich stark beschädigt zum Stehen.

Der Zug erfasste den Pkw im Frontbereich, ließ diesen abprallen und drehte ihn um 90 Grad. Unmittelbar neben dem Bahnübergang kam er schließlich stark beschädigt zum Stehen.

Foto: Polizei Göttingen

Göttingen.  Bei Göttingen erfasste ein Zug eine Auto auf einem Bahnübergang. Außerdem kamen zwölf Menschen wegen einer Kohlenmonoxidvergiftung ins Krankenhaus.

Ein Zug hat am Montag an einem unbeschrankten Bahnübergang im Landkreis Göttingen ein Auto erfasst. Die beiden Insassen des Wagens seien aber mit dem Schrecken davon gekommen und unverletzt geblieben, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Den Männern wurde ein Check im Krankenhaus empfohlen, was beide aber ablehnten. Auch im Zug seien weder der Zugführer noch die Reisenden verletzt worden, teilte der Sprecher mit.

Warum es am Morgen um kurz nach 8 Uhr zu dem Zusammenprall in Emmenhausen kam, ist laut Polizei noch unklar. Nach Angaben des Polizeisprechers setzte der Zugführer den für unbeschrankte Bahnübergänge nötigen Achtungspfiff ordnungsgemäß ab. Die Ermittlungen sollen nun ergeben, warum der Wagen dennoch auf die Schienen fuhr. Wegen des Schneefalls sei es auch möglich, dass es sich um einen Glätteunfall handle.

Nach einer ersten Einschätzung entstand an dem Auto ein Totalschaden, die Auswirkungen auf die Bahn seien aber gering gewesen, sagte der Polizeisprecher. Die Bahnstrecke zwischen Göttingen und Adelebsen wurde kurz nach 11 Uhr wieder freigegeben.

Kohlenmonoxidvergiftung: Zwölf Menschen in Buchholz im Krankenhaus

Wegen des Verdachts auf eine Kohlenmonoxidvergiftung sind zehn Bewohner einer Reihenhaussiedlung in Buchholz sowie zwei Rettungskräfte in Krankenhäuser gebracht worden. Die Ursache für den Kohlenmonoxid-Austritt war am Montag noch unklar, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Einsatzkräfte waren gleich zweimal gerufen worden: Zunächst hatten Bewohner am Sonntagnachmittag unter Übelkeit und Schwindel gelitten. Als die Feuerwehr eintraf, schlug der Kohlenmonoxid-Melder an. Alle fünf Reihenhäuser wurden evakuiert, acht Bewohner sowie zwei Rettungskräfte wurden ins Krankenhaus gebracht. Am Abend gaben die Einsatzkräfte Entwarnung.

In der Nacht zum Montag ging ein erneuter Notruf ein, weil zwei weitere Bewohner unter Beschwerden litten. Alle Reihenhäuser wurden erneut evakuiert und gesperrt, wie der Polizeisprecher sagte. Im Laufe des Tages sollte die Ursache weiter untersucht werden.

Zwei Lastwagen und ein Auto in Bremen in Brand gesteckt

Zwei geparkte Lastwagen haben Unbekannte in Bremen-Kattenturm in der Nacht zu Montag in Brand gesteckt. Verletzt wurde niemand, es entstand aber ein hoher Sachschaden, wie die Polizei mitteilte. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung. Sie sucht nach Zeugen. Bereits am Freitagabend war in Bremen-Gröpelingen ein Auto in Flammen aufgegangen. Das Fahrzeug brannte aus, auch in diesem Fall geht die Polizei von Brandstiftung aus. Alle drei Brände konnten von der Feuerwehr schnell gelöscht werden.

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