Polizei Niedersachsen Bremen

Tödlicher Zusammenstoß: Alkoholisierter Autofahrer erfasst Radler

| Lesedauer: 9 Minuten
In Northeim und im Kreis Uelzen ist es zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen.

In Northeim und im Kreis Uelzen ist es zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen.

Foto: jg2000 / Shutterstock (Symbolfoto)

Northeim.  In Northeim hat sich ein tödlicher Unfall ereignet. Ein 60-jähriger alkoholisierter Autofahrer erfasste einen Radfahrer. Der Blaulicht-Überblick.

Ein Radfahrer ist in Northeim von einem Auto erfasst und tödlich verletzt worden. Der 54-Jährige starb noch am Unfallort, wie die Polizei am Montag mitteilte. Da bei dem 60-jährigen Autofahrer nach dem Unfall vom Sonntagnachmittag ein Atemalkoholwert von mehr 1,3 Promille festgestellt wurde, ordnete die Staatsanwaltschaft Göttingen eine Blutentnahme an.

Der Autofahrer hatte nach dem Bericht auf der Kreisstraße 414 in einer Verbotszone zu einem Überholmanöver angesetzt und dabei den entgegenkommenden Radfahrer übersehen. Kurz vor einer Kreuzung kam es demnach zum Frontalzusammenstoß. Der mutmaßliche Unfallverursacher wurde zu weiteren Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Staatsanwaltschaft habe die Unfallaufnahme durch einen Sachverständigen angeordnet. Den Gesamtschaden bezifferte die Polizei auf etwa 17.000 Euro.

Kreis Uelzen: 62-jähriger Autofahrer prallt gegen Baum und stirbt

Ein 62-jähriger Autofahrer ist am Montag auf der Bundesstraße 71 im Landkreis Uelzen mit seinem Wagen gegen einen Baum geprallt und ums Leben gekommen. Die Einsatzkräfte konnten vor Ort nur noch den Tod des Fahrers feststellen, wie die Polizei am Morgen mitteilte. Der Mann war nach ersten Erkenntnissen gegen vier Uhr zwischen Gerdau und Holthusen II von der Straße abgekommen. Weitere Autos waren laut Polizei nicht beteiligt. Für die weiteren Ermittlungen wurde ein Sachverständiger eingeschaltet. Nach dem Bericht entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro.

Bremen: Maskierte Räuber überfallen Pizza-Lieferdienst

Zwei maskierte und mit Messern bewaffnete Räuber haben einen Pizza-Lieferdienst in Bremen überfallen. Einer der Täter betrat am Sonntag das Geschäft, bedrohte zwei 37 und 68 Jahre alte Mitarbeiter mit einem Messer und forderte Bargeld, wie die Polizei am Montag mitteilte. Sein Komplize stand ebenfalls mit einem Messer vor der Tür und passte auf.

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Die beiden Angestellten drängten den Räuber jedoch aus dem Geschäft. Es kam zu einer Rangelei, die Täter flüchteten ohne Beute in einem Kleinwagen. Die beiden Mitarbeiter verfolgten die Flüchtenden und warfen mit einem Stein die Heckscheibe des Fluchtfahrzeugs ein. Der 37-Jährige erlitt bei dem Handgemenge eine Schnittwunde am Handgelenk.

Kreis Rotenburg: Zug mit 200 Menschen wegen eines Brandes evakuiert

Ein Zug ist wegen eines Feuers im Landkreis Rotenburg evakuiert worden. Von den 200 Fahrgästen sei niemand verletzt worden, teilte die Feuerwehr am Montag mit. Der Zugführer der Metronom-Bahn hatte am Montagmorgen im Bahnhof Scheeßel Rauch im Bereich eines Rades des dritten Wagens entdeckt. Als die Brandbekämpfer eintrafen, waren keine Flammen mehr zu sehen. Der Zugführer hatte den Brand bereits gelöscht. Der Bahnhof wurde vorübergehend gesperrt. Warum das Feuer ausbrach und wie hoch der Schaden ist, war zunächst unklar.

Rollerfahrer in Celle durch Messerstiche schwer verletzt

Ein 20-Jähriger ist bei einer Messerattacke in Celle schwer verletzt worden. Der junge Mann war am Sonntag mit seinem Roller unterwegs, als ihn ein Auto überholte, teilte die Polizei am Montag mit. Das Fahrzeug stoppte und einer der Insassen trat den Rollerfahrer, sodass dieser zu Boden fiel. Das Opfer versuchte zu flüchten, wurde jedoch von dem Unbekannten verfolgt und mit einem Messer am Rücken verletzt.

Danach brauste das Auto davon. Der 20-Jährige alarmierte selbst die Rettungskräfte und kam ins Krankenhaus. Nach Polizeiangaben handelt es sich bei den Tätern im Auto um drei junge Männer unter 30 Jahren. Die Hintergründe der Attacke waren zunächst unklar, die Ermittlungen dauern an.

Per Haftbefehl gesuchter Mann schläft im Kreis Leer im Taxi ein

Ein per Haftbefehl gesuchter Mann ist in einem Taxi in Landkreis Leer eingeschlafen. Der Taxifahrer konnte den auf der Rückbank schlafenden betrunkenen 36-Jährigen nicht wecken und fuhr zum Bundespolizeirevier in Bunde, um die Beamten um Hilfe zu bitten, teilte die Polizei am Montag mit. Bei der Überprüfung kam heraus, dass der Mann per Haftbefehl gesucht wurde. Er war wegen Diebstahls verurteilt worden und musste noch eine Geldstrafe in Höhe von 900 Euro bezahlen oder eine Ersatzfreiheitsstrafe absitzen. Der 36-Jährige zahlte die Geldstrafe und musste nicht ins Gefängnis.

Wohnmobil fängt Feuer und setzt angrenzende Häuser in Brand

In Warmsen (Landkreis Nienburg/Weser) hat in der Nacht zum Montag ein Wohnmobil gebrannt – zwei angrenzende Häuser fingen ebenfalls Feuer. Das Fahrzeug stand zwischen den beiden Einfamilienhäusern auf seinem Stellplatz, wie die Polizei Nienburg am Montagmorgen mitteilte. Die Bewohner konnten den Angaben nach die Gebäude noch rechtzeitig verlassen. Die Löscharbeiten dauerten an. Der Sachschaden wurde auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt.

Dichter Rauch aus brennender Industriehalle in Hannover

Eine Industriehalle ist in Hannover am Montag in Brand geraten. Das Feuer an einem zwanzig Meter langen und fünf Meter hohen Regal breitete sich rasant aus und griff auf das Reifenlager einer Auto-Werkstatt über, wie die Feuerwehr am Montagabend mitteilte. Die Einsatzkräfte verhinderten jedoch, dass die Flammen sich in dem 7000 Quadratmeter großen Gebäudekomplex weiter ausbreiteten. Es gab den Angaben zufolge keine Verletzten. In der Halle sind mehrere Firmen ansässig.

Die Einsatzkräfte brachten das Feuer nach rund einer Stunde vollständig unter Kontrolle, wie es hieß. Nach etwa zwei Stunden sei der Brand vollständig gelöscht gewesen. Die Ursache des Feuers war zunächst unklar.

Matratze vor Bremerhavener Synagoge angezündet

Vor einer Synagoge in Bremerhaven hat ein Mann in der Nacht auf Montag eine Matratze angezündet. Eine Zeugin beobachtete den 53-Jährigen, wie der Magistrat der Stadt mitteilte. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge gibt es keinen politischen Hintergrund der Tat.

Die Beamten löschten den Brand mit einem Feuerlöscher und nahmen den Verdächtigen fest. Die Ermittlungen zur Tat dauern an. Auch ohne erkennbaren politischen Hintergrund sei die Tat vollkommen inakzeptabel, sagte Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD). „Sie kann leicht zu einem antisemitischen Zeichen erklärt werden.“ Auch der Bremer Regierungschef Andreas Bovenschulte (SPD) verurteilte die Brandstiftung „auf das Schärfste“.

Emden: Hund stirbt nach Verletzungen mit Taschenmesser

In der Gemeinde Rhauderfehn im Landkreis Leer ist ein Labrador Retriever so schwer mit einem Schweizer Messer verletzt worden, dass er starb. Wie die Polizei am Montag mitteilte, war ein 66-Jähriger am vergangenen Freitagmorgen mit seinem Hund spazieren gegangen. Als ihm ein Spaziergänger mit zwei Hunden entgegenkam, hielt er seinen Hund kurz fest, bis dieser um eine Ecke abgebogen war. Als der Mann seinen Hund wieder los lies, lief dieser den beiden Hunden hinterher. Kurze Zeit spät kam der Hund blutend an Hals und Unterkiefer zurück und starb kurz danach.

Der andere Hundehalter, ein 69-Jähriger aus Rhauderfehn, berichtete vom Angriff des Labrador Retriever, welchen er mit einem Taschenmesser zu seinem Schutz und dem seiner Hunde abgewehrt haben will. Das verstorbene Tier wird im Auftrag des Veterinäramtes untersucht, um den Hergang zu rekonstruieren.

Verdacht auf Kapitalverbrechen: Mann in Delmenhorst festgenommen

Bei einem Polizeieinsatz in Delmenhorst ist am späten Sonntagabend ein Mann festgenommen worden. Es gebe den Verdacht eines Kapitalverbrechens, teilte die Polizei über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Ein Polizeisprecher bestätigte am Morgen die Festnahme eines Tatverdächtigen, nannte zunächst aber keine weiteren Details.

„Der mögliche Tatort ist abgesperrt und wird ausgeleuchtet“, hieß es in dem Tweet der Polizei vom Abend. In einem weiteren Beitrag aus der Nacht berichteten die Beamten darüber, dass Spuren gesichert wurden und die Ermittlungen zu den Hintergründen aufgenommen sind.

Frau überschlägt sich bei Osnabrück mit Auto und wird schwer verletzt

Bei einem Autounfall ist eine Frau auf der Landstraße 109 bei Belm (Landkreis Osnabrück) schwer verletzt worden. Die 84-Jährige sei am Sonntagabend in einer Linkskurve von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Stromkasten geprallt, teilte die Polizei mit. Das Auto habe sich daraufhin überschlagen. Die 84-Jährige sei wegen der schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Landstraße blieb während der Einsatzmaßnahmen fast eine Stunde lang voll gesperrt.

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