Verkehr

A2-Sperrung bei Hannover früher als geplant aufgehoben

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Baustellenfahrzeuge waren auf der Autobahn 2 in Richtung Westen im Einsatz.

Baustellenfahrzeuge waren auf der Autobahn 2 in Richtung Westen im Einsatz.

Foto: Swen Pförtner / dpa

Hannover.  Die A2 ist bei Hannover in Richtung Westen am Freitag gesperrt worden. Die Arbeiten wurden früher als geplant beendet.

Die Sperrung der A2 bei Hannover in Richtung Westen ist am Sonntagmittag, 18. Juli, rund 17 Stunden früher als geplant wieder aufgehoben worden. Seit kurz nach 12 Uhr könne der Verkehr dort wieder in beide Richtungen fahren, teile die Autobahnpolizei mit. „Die Arbeiten sind optimal verlaufen“, sagte Bauleiter Holger Mees. Ursprünglich war geplant, die Straße erst am frühen Montagmorgen wieder freizugeben.

Die Autobahn 2 in Fahrtrichtung Dortmund wurde hinter dem Kreuz Hannover-Ost seit Freitagabend (20 Uhr) gesperrt. Die Sperrung sollte bis Montagfrüh andauern. Ursprünglich sollten innerhalb von 57 Stunden 20.000 Quadratmeter offenporiger Asphalt auf der Strecke zwischen der Anschlussstelle Bothfeld und dem Parkplatz Varrelheide ausgetauscht werden, wie es in einer Ankündigung des ADAC hieß.

Die Arbeiten sind bei trockenem Wetter gut angelaufen. „Es ist alles absolut im grünen Bereich, es läuft nach Plan“, sagte Bauleiter Holger Mees am Samstag. Der Verkehr am Morgen sei gut über die Umleitungen gelaufen, lediglich am Freitagabend habe es wegen des Berufsverkehrs bei Hannover geruckelt.

Bauarbeiten auf A2 – Umleitung über A7 und A352

Eine weiträumige Umleitung wurde eingerichtet: Der Pkw-Verkehr aus Richtung Osten wurde ab dem Kreuz Hannover-Ost auf die A 7 abgeleitet. Dort fuhr man bis Mellendorf oder bis Berkhof, wendete dort und fuhr am Dreieck Hannover-Nord auf die A 352 und über diese zurück auf die A 2. Die Gegenrichtung war nicht betroffen, in der Fahrtrichtung Bielefeld – Braunschweig gab es also keine Sperrungen.

Es handelte sich zwar um eine logistische Herausforderung, Autofahrern wurde damit aber eine dreiwöchige Baustelle mit Teilsperrungen erspart, die den Berufsverkehr deutlich eingeschränkt hätte, wie der ADAC weiter mitteilte. Eine ähnliche Baumaßnahme über ein ganzes Wochenende sei im vergangenen Jahr erfolgreich abgewickelt worden. Eine Verkürzung der Bauzeiten sollte aus Sicht des ADAC generell das Ziel sein, denn je kürzer die Baustellendauer, desto geringer das Stau-Risiko und die Unfallgefahr.

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A2 gilt als Pendlerstrecke

Die A 2 gilt nicht als Urlauber-Autobahn, sondern eher als Pendlerstrecke und ist damit in der Woche häufig stärker befahren als am Wochenende. „Staus und Behinderungen werden trotz allem nicht ausbleiben“, meint ADAC-Sprecherin Alexandra Kruse. „So eine Sperrung auf einer Nord-Süd-Autobahn wäre schlimmer.“

Mit Staus und Behinderungen wurde dennoch gerechnet: An diesem Wochenende beginnenin Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland die Sommerferien, in Berlin, Brandenburg und Hamburg sind die Ferien zur Hälfte um und in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern beginnt schon die fünfte Ferienwoche. Auch in Nordrhein-Westfalen haben die Ferien bereits begonnen. Schüler in Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt haben noch drei Schultage vor sich, dann haben auch sie Sommerpause.

A7 bei Seesen gesperrt

In beide Richtungen gesperrt war am Freitagabend ab 19 Uhr die A7 zwischen den Anschlussstellen Seesen und Northeim Nord. Diese Sperrung wurde allerdings schon am Samstagmorgen (9 Uhr) wieder aufgehoben. Am Morgen habe sich der Urlaubsverkehr noch in Grenzen gehalten, sagte eine Sprecherin des ADAC. Auf der A7 bei Soltau, Bispingen und der A1 zwischen Osnabrück und Bremen nahmen die Fahrzeiten wegen Baustellen schon zu.

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