Zukunftstag soll digital stattfinden

Im Jahr 2019 konnten die Teilnehmer Armin Maus noch persönlich bei uns im Medienhaus in Braunschweig interviewen. In diesem Jahr ist das coronabedingt nicht möglich. Der Zukunftstag soll digital stattfinden, wie das Kultusministerium informiert.

Im Jahr 2019 konnten die Teilnehmer Armin Maus noch persönlich bei uns im Medienhaus in Braunschweig interviewen. In diesem Jahr ist das coronabedingt nicht möglich. Der Zukunftstag soll digital stattfinden, wie das Kultusministerium informiert.

Foto: Philipp Ziebart / BestPixels.de

Hannover.  Niedersachsens Kultusminister hofft auf eine rege Beteiligung der Arbeitgeber. Präsenzveranstaltungen sind coronabedingt untersagt.

Welcher Ausbildungsberuf soll es bloß sein? Über die Möglichkeiten für Jugendliche informiert der Zukunftstag für Jungen und Mädchen, der Girls’ und Boys’Day - normalerweise. In der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr musste der Zukunftstag abgesagt werden, in diesem Jahr soll auf digitalem Wege auf Berufe aufmerksam gemacht werden, die traditionell dem jeweils anderen Geschlecht zugeschrieben werden. Am 22. April seien Unternehmen dazu aufgerufen, Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 5 bis 9 digitale Angebote zur Berufsorientierung zu machen, teilte das Kultusministerium am Donnerstag mit.

Kultusminister Tonne appelliert an Betriebe und Verwaltungen

„Schule ist mehr als eine reine Bildungseinrichtung und kann einen großen Beitrag dazu leisten, dass Schülerinnen und Schüler einen Beruf finden, der ihren Interessen, Potenzialen und Fähigkeiten entspricht, und der auf lange Sicht Freude bereitet“, sagte Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne. „Das ist umso wichtiger in einer Zeit, in der andere Wege zur beruflichen Orientierung durch Kontaktbeschränkungen und ähnliche Schutzmaßnahmen nahezu komplett weggebrochen sind“, betonte der SPD-Politiker. Er appellierte an Betriebe und Verwaltungen, sich „rege“ zu beteiligen - „auch in ihrem eigenen Interesse“.

Präsenzveranstaltungen sind untersagt

Schulen sollten den Schülerinnen und Schülern die Teilnahme ermöglichen, teilte das Ministerium mit. Ergänzend könnten die Schulen auch eigene Projekte anbieten. Präsenzveranstaltungen in Betrieben seien derzeit untersagt, um eine mögliche Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.

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