Viele Projekte zu jüdischem Leben in Niedersachsen

Andrei Kovacs (links), leitender Geschäftsführer des Vereins "321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.", und Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident von Niedersachsen, tauschen während einer Vertragsunterzeichnung im Gästehaus der Landesregierung die Verträge aus. Anlässlich des Festjahres "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" hat Niedersachsens Ministerpräsident Weil einen Kooperationsvertrag mit dem organisierenden Verein unterschrieben.

Andrei Kovacs (links), leitender Geschäftsführer des Vereins "321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.", und Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident von Niedersachsen, tauschen während einer Vertragsunterzeichnung im Gästehaus der Landesregierung die Verträge aus. Anlässlich des Festjahres "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" hat Niedersachsens Ministerpräsident Weil einen Kooperationsvertrag mit dem organisierenden Verein unterschrieben.

Foto: Hauke-Christian Dittrich / dpa

Hannover.  Am Sonntag beginnt das Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Niedersachsen beteiligt sich mit über 30 Projekten.

Niedersachsen beteiligt sich mit mehr als 30 Projekten am Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“, das am Sonntag beginnt. In diesem Rahmen seien im Land Hunderte Konzerte, Ausstellungen, Diskussionen und andere Veranstaltungen geplant, sagte der niedersächsische Antisemitismusbeauftragte Franz Rainer Enste einer Mitteilung zufolge.

„Die Gesamtheit aller Projekte führt uns vor Augen, dass Menschen jüdischen Glaubens schon immer die Kultur unseres Landes bereichert haben und dass sie ganz einfach willkommene Nachbarinnen und Nachbarn sind“, sagte er.

Modernes und vielseitiges deutsches Judentum

Ein modernes und vielseitiges deutsches Judentum sei auch „Ausdruck und Gradmesser des positiven Entwicklungsstandes der deutschen Gesellschaft und unseres Bundeslandes“.

Das Festjahr wird am Sonntag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Köln eröffnet. In Niedersachsen beteiligen sich jüdische Gemeinden, Museen, Hochschulen, Schulen, Bildungsträger, Vereine, Stiftungen, Unternehmen und Kulturschaffende.

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