Niedersachsen fördert drei Modellregionen für Öko-Landbau

Hannover.  Die Regionen werden am Montag im Landwirtschaftsministerium in Hannover vorgestellt. Das Ziel: Der regionale Anteil an Öko-Höfen soll erhöht werden.

In Niedersachsen wurde im vergangenen Jahr bereits auf rund 2000 Höfen ökologisch gewirtschaftet.

In Niedersachsen wurde im vergangenen Jahr bereits auf rund 2000 Höfen ökologisch gewirtschaftet.

Foto: Fredrik von Erichsen / dpa

Drei Regionen mit Öko-Landbau werden in den kommenden drei Jahren vom Land gefördert. Als erste Öko-Modellregionen (ÖMR) sollen sie am Montag im Landwirtschaftsministerium in Hannover vorgestellt werden, wie eine Sprecherin mitteilte.

Eine Fachjury aus Wissenschaftlern und Vertretern von Verbänden hatte den Landkreis Holzminden mit dem Weserbergland, die Heideregion Uelzen sowie den Landkreis Goslar mit Harz und Harzvorland ausgewählt.

Durch Initiative soll Anteil ökologisch wirtschaftender Betriebe erhöht werden

Ziel der Initiative ist es, das Bio-Angebot mit innovativen Konzepten zu vergrößern. Die Regionen werden dabei jeweils mit bis zu 60.000 Euro im Jahr unterstützt.

Gedanke der ÖMR-Initiative ist ein erhöhter regionaler Anteil ökologisch wirtschaftender Betriebe. Das betreffe Produktion, Verarbeitung, Vermarktung und gehe bis zur Gemeinschaftsverpflegung in öffentlichen Einrichtungen und Kantinen.

In Niedersachsen gibt es bereits 2000 Öko-Höfe

Auch der Aufbau von bäuerlichen Liefergemeinschaften für den Lebensmitteleinzelhandel und der Ausbau der Direktvermarktung für die regionale Nahversorgung auf dem Land kämen für die Förderung infrage.

In Niedersachsen wurde im vergangenen Jahr laut Ministerium bereits auf rund 2000 Höfen ökologisch gewirtschaftet. Mehr als 107 000 Hektar landwirtschaftlicher Fläche wurden für die Bio-Produktion genutzt, doch übersteige die Nachfrage weiterhin das Angebot. dpa

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