Ministerium: Totgebissener Wolf ist nicht Rodewalder Rüde

Hannover.  Der tote Wolf, der vor zwei Wochen tot in einem Wald in Dörverden gefunden wurde, ist nicht der gesuchte Leitwolf. Das zeigt eine genetische Analyse.

Der tote Wolf im Wald bei Dörverden gehörte nicht zum Rodewalder Rudel.

Der tote Wolf im Wald bei Dörverden gehörte nicht zum Rodewalder Rudel.

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Der tot gefundene Wolf bei Dörverden ist nicht der seit Monaten gesuchte Leitwolf des Rodewalder Rudels. Es handele sich um einen alten Rüden, der vom Truppenübungsplatz Bergen stamme, sagte eine Sprecherin des niedersächsischen Umweltministeriums am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Genetische Untersuchung bringt Klarheit

Dies habe die genetische Prüfung ergeben. Der Untersuchung zufolge starb der alte Wolf durch Bisse von einem Hund oder einem anderen Wolf. Die DNA-Untersuchung, wer genau das Tier tötete, stehe noch aus. Der tote Wolf war am Mittwoch vergangener Woche tot auf einer Wiese entdeckt worden.

Abschussgenehmigung für Leitwölfe

Der Fundort im Landkreis Verden liegt im Randgebiet des Rodewalder Rudels. Anfang des Jahres hatte das Land Niedersachsen eine Abschussgenehmigung für den Leitwolf dieses Rudels erteilt, weil er wolfssichere Zäune überwunden und Rinder in einer Herde angegriffen hatte.

Die Suche nach ihm verlief bisher ergebnislos. Wölfe stehen in Deutschland unter strengem Artenschutz. In Niedersachsen gibt es Schätzungen zufolge rund 200 Wölfe. dpa

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