Giffey und Weil unterzeichnen Vereinbarung zum „Gute-Kita-Gesetz“

Hannover.  Ministerpräsident Weil und Bundesfamilienministerin Giffey unterzeichneten das „Gute-Kita-Gesetz“. Niedersachsen will damit mehr Erzieher gewinnen.

Taschen und Kleidung von Kita-Kindern hängen an der Garderobe einer Kita Trauminsel. Mit dem „Gute-Kita-Gesetz“, das Ministerpräsident Weil und Bundesfamilienministerin Giffey am Dienstag unterzeichneten, sollen in Niedersachsen Kita besser gefördert werden.

Taschen und Kleidung von Kita-Kindern hängen an der Garderobe einer Kita Trauminsel. Mit dem „Gute-Kita-Gesetz“, das Ministerpräsident Weil und Bundesfamilienministerin Giffey am Dienstag unterzeichneten, sollen in Niedersachsen Kita besser gefördert werden.

Foto: Andreas Arnold / dpa

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (beide SPD) unterzeichnen am Dienstag um 11.00 Uhr die Vereinbarung zum „Gute-Kita-Gesetz“.

5,5 Milliarden vom Bund an die Länder

Es regelt die Verwendung von Bundesmitteln zur Verbesserung der Betreuung in den Kindergärten. Nach dem Gesetz sollen vom Bund bis 2022 rund 5,5 Milliarden Euro an die Länder fließen. Die Länder können selbst entscheiden, wie sie die Mittel einsetzen. Allerdings müssen dazu mit jedem Land einzeln Vereinbarungen getroffen werden.

Niedersachsen will mehr Erzieher gewinnen

Auf Niedersachsen entfallen im Förderzeitraum bis 2022 insgesamt 526 Millionen Euro aus Bundesmitteln. Das Land möchte einen Großteil der Gelder verwenden, um mehr Erzieher zu gewinnen und die Ausbildung flexibler zu gestalten. Auszubildende können parallel zu ihrem Schulbesuch in einer Kita arbeiten und bekommen das auch vergütet. Auf diese Weise hofft das Kultusministerium, mehr junge Menschen für den Beruf zu gewinnen.dpa/lni

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