Wie in München: Hannover soll bald Surferwelle bekommen

Hannover.  Surfen in der City – das soll bald nicht mehr nur in München gehen, sondern auch in Hannover. 1,2 Millionen Euro soll die „Leinewelle“ kosten.

Ein Mann surft bei Schnee und Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt mit seinem Surfboard über die Welle des Eisbachs im Englischen Garten in München.

Ein Mann surft bei Schnee und Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt mit seinem Surfboard über die Welle des Eisbachs im Englischen Garten in München.

Foto: Peter Kneffel / dpa

Hannover soll mitten in der Innenstadt vor dem Landtag eine Surferwelle bekommen – nach dem Vorbild der Eisbachwelle in München. Surfer könnten so zu jeder Jahreszeit und bei unterschiedlichen Wasserständen mit ihrem Brett aufs Wasser. Private Investoren treiben die Idee seit rund fünf Jahren voran, jetzt liege die wasserrechtliche Genehmigung der Region Hannover vor, sagte Regionssprecher Klaus Abelmann am Freitag.

Leinewelle soll 1,2 Millionen Euro kosten

Die Initiative „Leinewelle“ will das Projekt ohne öffentliche Gelder finanzieren und nun als nächstes Sponsoren ins Boot holen. Gerechnet wird mit Investitionskosten von rund 1,2 Millionen Euro. Die Welle soll in der Nähe der berühmten Nana-Skulpturen von Niki de Saint Phalle auf der Leine entstehen, der Fluss fließt quer durch Hannover. „Wir sind sehr optimistisch, dass wir noch in diesem Jahr mit dem Bau beginnen können, sagte Initiator Heiko Heybey vom Verein Leinewelle. Die Surferwelle könne einen großen Zuwachs an Lebensqualität nach Hannover bringen. «In München gehört der Eisbach zu den Topsehenswürdigkeiten.» Ziel sei es, im Sommer 2020 surfen zu können. „Dann wird Surfen auch olympisch“, sagte Heybey. dpa

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