Umweltminister beraten über das Töten von Wölfen

Bremen.  Die Umweltminister von Bund und Ländern beraten über den Umgang mit dem Wolf. Niedersachsen fordert klare Regeln.

Bei dem Treffen geht es um die „letale Entnahme“ von auffälligen Wölfen.

Bei dem Treffen geht es um die „letale Entnahme“ von auffälligen Wölfen.

Foto: Holger Hollemann / dpa

Die zunehmende Wolf-Population in Deutschland, die Zukunft von Diesel-Autos und der Zustand von Flüssen und Seen sind einige Schwerpunktthemen, mit denen sich die Umweltminister von Bund und Ländern am Freitag in Bremen befassen.

Das kleinste Bundesland hat bis Ende des Jahres noch den Vorsitz bei der Umweltministerkonferenz (UMK), der dann auf Hamburg übergeht. Beim Thema Wolf fordern mehrere Länder, darunter auch Niedersachsen, bundesweit klare Regeln für eine „letale Entnahme“, das Töten von auffälligen Wölfen.

Wölfe sind durch EU-weite Regelungen und das Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt, sie unterliegen nicht dem Jagdrecht.

Kohleausstieg und Diesel-Gipfel

Bei dem Ministertreffen am Freitag dürfte es auch um die Ergebnisse des Diesel-Gipfels vom Donnerstag in Berlin und die Forderung nach Hardware-Nachrüstung bei Diesel-Autos gehen. Vor Konferenzbeginn wollen Umweltschützer auf einen raschen Kohleausstieg dringen und Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) symbolisch Braunkohle-Briketts überreichen.

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