„Für Einsatz bei Eckert & Ziegler gerüstet“

Hannover  Für die Bevölkerung geht keine Gefahr von der Nuklearfirma Eckert&Ziegler aus. Die Feuerwehr sei für alle Einsatzlagen gerüstet, so die Regierung.

Blick aufs Betriebsgelände von Eckert & Ziegler .

Blick aufs Betriebsgelände von Eckert & Ziegler .

Foto: Flentje (Archiv)

Die Feuerwehr in Braunschweig ist auf mögliche Einsätze auf dem Gelände der Nuklearfirma Eckert&Ziegler gut vorbereitet. Das hat die Braunschweiger CDU-Landtagsabgeordnete Heidemarie Mundlos jetzt unter Berufung auf eine Antwort der Landesregierung im Landtag betont.

Ausgangspunkt war eine Rede des Braunschweiger SPD-Abgeordneten Klaus-Peter Bachmann im Mai im Parlament. Bachmann, auch Vorsitzender des Fördervereins Feuerwehr Braunschweig, hatte von Verunsicherung bei Feuerwehrleuten berichtet.

Die Firma informiere die Öffentlichkeit nicht ausreichend, so Bachmann. Mundlos sowie weitere Abgeordnete der Region von CDU und FDP hatten die Landesregierung daraufhin nach ihrer Einschätzung gefragt.

„Das Gefahrenabwehrkonzept sieht bei CBRN-Ereignissen (mit chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahren) den Einsatz des Gefahrstoffzuges der Berufsfeuerwehr vor“, so die Landesregierung in ihrer jetzt veröffentlichten Antwort. Zur schnellen Orientierung auf dem Gelände lägen Pläne der Firmen Eckert Ziegler Nuclitec sowie GE Healthcare Buchler vor. Die Stadt halte außer einem Katastrophenschutzplan auch Evakuierungspläne vor. Bei „Großschadenslagen“ werde ein zentraler Stab eingerichtet. „Damit ist die Sicherheit der Bevölkerung gewährleistet“, betonte Mundlos.

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