„Der Wolf ist angstbesetzt wie kein anderes Tier“

Wolfenbüttel.  Der Germanist Ralf Georg Czapla zweifelt an einem Heimatchronik-Bericht über einen Wolfsangriff im Jahr 1814 in Evessen.

Meister Isegrim: So sah ihn der niederländische Maler Marcus de Bye. Das Kölner Wallraf-Richartz-Museum zeigt die Radierung von 1659 derzeit in der Ausstellung „Der Wolf zwischen Mythos und Märchen“.

Meister Isegrim: So sah ihn der niederländische Maler Marcus de Bye. Das Kölner Wallraf-Richartz-Museum zeigt die Radierung von 1659 derzeit in der Ausstellung „Der Wolf zwischen Mythos und Märchen“.

Foto: Wallraf-Richartz-Museum

In dem Heft „Stadt und Land – Nachrichten über Schöppenstedt“ ist die Rede von einer Wolfsattacke um 1814 in Evessen, der laut mündlicher Überlieferung ein dreijähriges Kind zum Opfer fiel. Angeblich handelte es sich um Wölfe, die das geschlagene französische Heer von Russland über Polen nach Deutschland verfolgten und viele erkrankte Soldaten rissen. Was ist von alten Berichten dieser Art zu halten? Dies fragt unsere Leserin...

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