Montmartre-Atmosphäre

Wolfenbüttel  Das Akkordeonorchester Braunschweig gab sein Jahreskonzert in St. Trinitatis Wolfenbüttel.

Das Akkordeonorchester Braunschweig in Trinitatis Wolfenbüttel.

Das Akkordeonorchester Braunschweig in Trinitatis Wolfenbüttel.

Foto: Rau

Mit einem gewaltigen Tusch, hohem Tempo und der Ouvertüre zu Rossinis „Barbier von Sevilla“ stieg das Akkordeonorchester Braunschweig am Sonntag in sein Jahreskonzert in der Wolfenbütteler Trinitatiskirche ein. Schloss man die Augen, hatte man das Gefühl, einem Sinfonieorchester gegenüberzusitzen.

Leiter Udo Menkenhagen hat Erfahrung darin, klassische Meisterwerke für Akkordeon zu arrangieren. Im vergangenen Jahr gründete er das Akkordeon-Orchester Braunschweig mit zunächst 13 erfahrenen Akkordeonisten.

Das Orchester ist in fünf Stimmen aufgeteilt und erreicht eine verblüffende Klangvielfalt und Transparenz. Erste und zweite Stimme spielen die Melodielinien – hervorzuheben ist Solistin Uta Heitmann –, die dritte Stimme spielt gegenläufig in einer tieferen Oktave. Die vierte Stimme hat sowohl rhythmisch-begleitende als auch tragende Funktion, der Bass ist das Fundament. Schlagwerk mit Pauken, Trommeln, Triangel ergänzt das Orchester.