Braunschweig. Im Weihnachtsstück „Drei Frauen im Schnee“ wollen Best Ager ihren Spaß. Es darf nur keiner wissen. Kann das gutgehen?

Ein altes, verschneites Hotel in den Alpen. Ein versprengtes Häuflein von Reisenden, das den bodenständigen Direktor und seine Auszubildende mit seinen Befindlichkeiten auf Trab hält. Und all diese scheinbar Fremden, das wird allmählich klar, verknüpfen verborgene Bande. „Drei Frauen im Schnee“, der Weihnachtspaß der Braunschweiger Altstadt-Komödie, hätte das Zeug zum Krimi. Stattdessen ist es ein Herzenswärmer. Zwar kommen auch in Angela Burmeisters Schwank jede Menge Geheimnisse und kleine Sünden ans Licht. Aber anders als in Mordsfällen werden die Protagonisten durch ihre Enthüllungen nur sympathischer.