Braunschweig. Axel S. Meyers Roman „Der Mann, der die Welt ordnete“ erzählt höchst unterhaltsam von Carl von Linné und den Anfängen der modernen Botanik.

Wie kann man nur etwas derart Ungeheuerliches schreiben?! „Zwanzig! Männer! Im Bett! Mit einer Frau!“ Da vergleicht ein ominöser schwedischer Naturforscher namens Carl Linnaeus in seiner Schrift „Systema Naturae“ 1735 doch tatsächlich die Vermehrung der Pflanzen direkt mit dem menschlichen Beischlaf! Staubblätter wären die Hoden, Blumenstaub der männliche Samen, die Narbe das weibliche Geschlechtsorgan. Was für ein absurder, blasphemischer Frevel!