Braunschweig. Im Jugendbuch „Elektrische Fische“ spricht die 42-jährige Autorin anrührend einer 13-Jährigen in Ostdeutschland aus der Seele.

Fort aus dem dichtbevölkerten Dublin, hinein in die ostdeutsche Provinz, ins Straßendorf Velgow nach Mecklenburg-Vorpommern. Zu den Großeltern mit dem bitteren Zug um den Mund. Für Emma und ihre Geschwister ist es der blanke Horror, dass ihre Mutter sie nach der Trennung vom trunksüchtigen Vater mit in ihre alte Heimat nimmt. Das etwa 13-jährige Mädchen will nur eines: zurück nach Irland, nach Hause, sobald wie möglich. Mit Levin, dem einzigen neuen Mitschüler, mit dem sie etwas anfangen kann, schmiedet sie Fluchtpläne. Gelegentlich gehen sie zusammen schwimmen. Und sie lernt seine an Schizophrenie erkrankte Mutter kennen.