Adriana Hölszky erhält Braunschweigs Louis-Spohr-Preis

Braunschweig.   Die 65-jährige deutsch-rumänische Komponistin wird im Oktober im Sinfoniekonzert geehrt.

Das Staatstheater Braunschweig spielt bei der Verleihung des Louis-Spohr-Musikpreises im Oktober in der Stadthalle Braunschweig.

Das Staatstheater Braunschweig spielt bei der Verleihung des Louis-Spohr-Musikpreises im Oktober in der Stadthalle Braunschweig.

Die rumänisch-deutsche Komponistin gehört seit den 1980er Jahren zu den international bekanntesten zeitgenössischen Komponisten. Den Louis-Spohr- Musikpreis der Stadt Braunschweig erhält die 65-Jährige laut Jury weil „ihre Musik große Freiheit atmet und einem musikalischen Ausdrucksbedürfnis entspringt, das sich weder stilistisch einsortieren noch einer ästhetischen Richtung oder Schule zuordnen lässt.“ Klangfarben würden neu erfunden, Grenzen zwischen Ton und Geräusch verwischt und die Parameter Raum und Zeit neu gedeutet. Die Preisverleihung findet am 20. Oktober im Rahmen eines Sinfoniekonzertes in der Stadthalle Braunschweig statt. Der Preisjury gehörten an: Srba Dinić, Generalmusikdirektor des Staatsorchesters Braunschweig, Moritz Eggert, Komponist und Träger des Louis-Spohr-Preises 2016, Martin Weller, Orchesterdirektor am Staatstheater Braunschweig, Matthias Stanze, Präsident der Braunschweigischen Louis-Spohr-Gesellschaft sowie die Musikjournalistin Julia Spinola. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird im 3-Jahre-Turnus vergeben.

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