Unternehmen spendet für die Helmstedter Hospizarbeit

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Marius Künne (links) von der Firma PKF Fasselt übergab eine 1000-Euro-Spende für die Hospizarbeit Helmstedt an den Vorsitzenden Joachim Scherrieble. 

Marius Künne (links) von der Firma PKF Fasselt übergab eine 1000-Euro-Spende für die Hospizarbeit Helmstedt an den Vorsitzenden Joachim Scherrieble. 

Foto: Privat

Helmstedt.  Die Steuerberatungsgesellschaft PKF Fasselt spendet 1000 Euro für die Hospizarbeit Helmstedt. Der Verein hilft Betroffenen und ihren Angehörigen.

Die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft PKF Fasselt spendet 1000 Euro für die „Engel von der Hospizarbeit Helmstedt“. Diese hat sich laut einer Mitteilung die ambulante Begleitung von Schwerstkranken, Sterbenden und ihren Angehörigen zur Aufgabe gemacht. Dabei spielen Alter, Krankheit, Religion und Staatsangehörigkeit keine Rolle.

„Die Ehrenamtlichen der Hospizarbeit Helmstedt leisten sehr wichtige Hilfe, indem sie Betroffenen und ihren Angehörigen in schwierigen Zeiten zur Seite stehen. Dieser unermüdliche Einsatz seit rund 15 Jahren bewegt uns, und deshalb unterstützen wir den Verein“, sagt Marius Künne, Associate Partner bei PKF Fasselt. Das Prüfungs- und Beratungsunternehmen unterstützt jedes Jahr karitative Hilfsorganisationen und -projekte mit Spenden.

550 Mitarbeiter an 14 Standorten 14 Standorten

PKF Fasselt gehöre zu den führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen in Deutschland. Die mittelständisch geprägte Gesellschaft beschäftige an 14 Standorten insgesamt 550 Personen, davon rund 150 Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Rechtsanwälte, viele von ihnen mit Mehrfachqualifikation. Am Standort Helmstedt sei PKF Fasselt seit 1972 mit einer Niederlassung und aktuell rund 50 Mitarbeitern vertreten.

Eine schwere Krankheit oder das nahende Sterben lassen unser Leben oft bis in die Grundmauern erschüttern. Betroffene und Angehörige fühlen sich überfordert, isoliert, unverstanden. Gerade in solch schweren Zeiten falle es nicht leicht, Kontakt zu suchen und um Unterstützung zu bitten. In der Region Helmstedt stehen den Menschen in dieser schweren Lebensphase seit August 2006 – nahezu 15 Jahre – einfühlsame und gut ausgebildete Ehrenamtliche der Hospizarbeit zur Seite. Sie vermitteln den Kranken und Angehörigen ein Stück Normalität – ein Stück Lebensfreude. Der Verein engagiert sich mit mehr als 200 Mitgliedern und über 40 Sterbebegleitenden dafür, die letzte Lebensphase in der gewohnten Umgebung zu ermöglichen, ungewollter Isolation entgegenzuwirken, die Angehörigen zu stützen, Trauernde nicht allein zu lassen, das Sterben in unser Leben einzubeziehen, frühzeitig als Gesprächspartner zu dienen sowie das öffentliche Bewusstsein im Hinblick auf das Sterben zu verändern. Etwa 100-120 Schwerstkranke jährlich begleitet die Hospizarbeit Helmstedt; über die Trauerangebote werden jährlich weitere etwa 65 Menschen intensiv begleitet.

Speziell ausgebildete Kinder-Sterbebegleiter

Schwerstkranke, sterbende und trauernde Kinder werden von zusätzlich speziell ausgebildeten Kinder-Sterbebegleitern einfühlsam und professionell begleitet. Oberstes Ziel bei der Begleitung von Erwachsenen und von Kindern ist das Wahren oder Schaffen von Lebensqualität bis zuletzt – medizinische, pflegerische, psychosoziale und spirituelle Fürsorge werden gleichberechtigt gesehen.

Angebote zur Trauerbegleitung (Einzelgespräche, geschlossene Trauergruppen, offene Angebote wie „Hospizcafé“, und „Trauer in Bewegung“), präventive Veranstaltungen zur Sensibilisierung für den Hospizgedanken sowie die „Helmstedter Hospiztage“ und „Hospiz macht Schule“ ergänzen das Wirken der Hospizarbeit Helmstedt.

Weitere Informationen gibt es unter Telefon (05351) 5448349 und auf https://www.hospizarbeit-helmstedt.de.

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