Mord in Magdeburg betrifft Schule im Kreis Helmstedt

Helmstedt/Magdeburg.  Der Mord an einer 56-Jährigen Magdeburgerin erschüttert eine Schule im Kreis Helmstedt. Sie war dort Lehrerin.

Solche Sperrbänder kommen zum Einsatz, wenn die Polizei bei einem schweren Verbrechen (wie nun in Magdeburg-Olvenstedt geschehen) Spuren sichern muss.

Solche Sperrbänder kommen zum Einsatz, wenn die Polizei bei einem schweren Verbrechen (wie nun in Magdeburg-Olvenstedt geschehen) Spuren sichern muss.

Foto: Symbolfoto: Friso Gentsch / dpa

In Olvenstedt, einem Stadtteil von Magdeburg, hat sich in der Nacht zu Montag ein Verbrechen ereignet, das tragische Konsequenzen für eine weiterführende Schule im Kreis Helmstedt hat. Es geht um einen mutmaßlichen Mord, der an einer 56 Jahre alte Lehrerin verübt wurde.

Betroffene Kollegen, Schüler und Eltern stehen verständlicherweise unter Schock. (Anmerkung der Redaktion: Um das Opfer und dessen Angehörige zu schützen, nennen wir den Namen der Schule an dieser Stelle nicht). Die Landesschulbehörde bestätigte uns gegenüber „einen unerwarteten Tod“ einer Lehrerin im Kreis Helmstedt. Darüber hinaus bat sie uns um Zurückhaltung, was die näheren Hintergründe anbelangt. Die betroffene Schule gab dazu am Telefon keine Auskunft, ihre Webseite war zwischenzeitlich nicht erreichbar. Nun ist dort eine brennende Kerze als Zeichen der Anteilnahme zu sehen.

Etliche Stichverletzungen

Was ist passiert? Medienberichten zufolge ist in einem Einfamilienhaus eine 56 Jahre alte Frau erstochen worden. Das Opfer war mit etlichen Stichverletzungen übersät. Im Laufe der Ermittlungen stellte sich heraus, dass es sich bei der Frau um eine Lehrerin handelt, die an einer Schule im Kreis Helmstedt beschäftigt ist.

Allerdings liegen laut der Presseagentur dpa die Ergebnisse einer Obduktion der toten Frau noch nicht vor. Eine Tatortgruppe war am Dienstag erneut in das Einfamilienhaus gegangen, um weitere Spuren zu sichern. Auch das soziale Umfeld der getöteten Frau sei bereits befragt worden. Bislang gebe es aber keine Hinweise auf einen Täter oder eine Tatwaffe, so der Sprecher.

Gefunden von der Pflegetochter

Die 56-Jährige war in der unteren Etage des Einfamilienhauses von ihrer Pflegetochter entdeckt worden. Die Frau, die ebenfalls in dem Haus wohnt, alarmierte daraufhin die Rettungskräfte. Die Hintergründe blieben weiter völlig unklar.

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