Gemeinderat schafft Baurecht für neue Sporthalle in Warberg

Warberg.  Einstimmig beschließt der Gemeinderat Warberg den Bebauungsplan für die neue Ballsporthalle. Jetzt geht es in die Detailplanung.

Blick auf ein Teil des Areals, auf dem die neue Halle gebaut werden soll.

Blick auf ein Teil des Areals, auf dem die neue Halle gebaut werden soll.

Foto: Dirk Fochler / Archiv

Der nächste Schritt hin zum Bau der neuen Ballsporthalle in Warberg ist getan. Nachdem der Samtgemeinde-Rat Nord-Elm in seiner Sitzung Anfang Mai mit der Änderung des Flächennutzungsplans die grundsätzliche Festlegung zu einem Sondergebiet Sport und Freizeit beschlossen hat, ist der Gemeinderat Warberg nun mit seinem Part nachgezogen. In der Sitzung am Dienstagabend wurde einstimmig der Bebauungsplan auf den Weg gebracht. Damit hat das Gremium Baurecht geschaffen, jetzt kann die konkrete Planung in Angriff genommen werden.

Kein Diskussionsbedarf

Vor der Abstimmung stand Planer Norbert Voigts aus Frellstedt noch für Fragen zur Verfügung, doch großen Erläuterungs- oder Diskussionsbedarf gab es seitens der Ratsmitglieder nicht. Voigts führte aus, dass es sich um eine „sehr offene“ Planung handele und ausschließlich um Flächen der Gemeinde.

Im Bebauungsplan, der noch öffentlich ausgelegt und vom Landkreis Helmstedt genehmigt werden muss, ist die Größe des gesamten Geltungsbereiches mit 2,4 Hektar angegeben, angrenzend an die Straße „Vor der Ziegelhütte“. Darüber läuft auch die Erschließung der Parkplätze, die nun östlich der Halle angelegt werden sollen. Dadurch könne laut Planungs-Ausführungen „eine verkehrliche Erschließung von der Landesstraße aus auf dem kürzesten Weg ermöglicht werden“.

Nachfrage zur Zufahrt

Diesen Aspekt griff das neue Ratsmitglied Thomas Michaelis noch einmal auf. „Die Zufahrt ist nicht geschickt, warum erfolgt sie nicht von oben?“, wollte er wissen. Bürgermeister Klaus Dieter Blohm verwies auf frühere Debatten und das daraus resultierende Ergebnis. Die vorliegende Planung sei deshalb so erfolgt, da es sich bei der angesprochenen Rhoder Straße um eine Landesstraße handele. Die zuständige Landesbehörde wolle unter anderem möglichst wenig Querungen und habe deshalb keine Genehmigung für eine eigene Hallenzufahrt gegeben.

Die Straße „Vor der Ziegelhütte“ mündet in die L 641 und wird für den erwarteten Zu- und Abfahrtsverkehr ausgebaut. Wie bereits in einem zuvor erstellten Gutachten mit Verkehrszählung festgestellt wurde, seien „bauliche Maßnahmen“ an den beiden Knotenpunkten, also auch am Mittelweg, nicht notwendig, sprich: eine zusätzliche Abbiegespur muss dafür nicht gebaut werden.

Die nächsten Schritte

Welches nun die nächsten Schritte für die neue Halle seien, wollte ein Zuhörer in der Einwohnerfragestunde wissen. Nach der vierwöchigen Auslegung, antwortete Bürgermeister Blohm, könne die Samtgemeinde Nord-Elm die Ausschreibungen für die konkrete Planung vorbereiten. Baulich, so minderte er mögliche Hoffnungen, werde in diesem Jahr noch nichts passieren. Die Gemeinde Warberg habe dafür auch noch keine finanziellen Mittel im Haushalt vorgesehen.

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