Büddenstedterin hält Kontakt zu Schauspiel-Star Joachim Król

Büddenstedt.  Die Begegnung mit dem Schauspieler Joachim Król und dem Reporter Lucas Vogelsang Anfang Mai in Büddenstedt war prägend für Rose-Marie Hashash.

Rose-Marie Hashash traf den Reporter Lucas Vogelsang (links) und den Schauspieler Joachim Król kürzlich bei einer Lesung in Hamburg. 

Rose-Marie Hashash traf den Reporter Lucas Vogelsang (links) und den Schauspieler Joachim Król kürzlich bei einer Lesung in Hamburg. 

Foto: Privat

Seit sie den beiden mit Rat und Tat geholfen hat bei ihrem Buchprojekt, besteht ein Kontakt untereinander. Kürzlich reiste die 78-Jährige extra nach Hamburg, um Król und Vogelsang bei einer Lesung aus ihrem Buch „Was wollen die denn hier?“ wiederzusehen. Für das Buch über die Spuren, die die innerdeutsche Grenze bei den Menschen hinterlassen hat, hatten die beiden Autoren unter anderem in Büddenstedt und Harbke recherchiert (wir berichteten). Ihre Gastgeberin war dabei Rose-Marie Hashash gewesen, die ihren Besuchern Hinweise gab zu Personen, die für eine Befragung interessant sein könnten.

„Die Lesung in Hamburg hat mehr als 400 Zuhörer angelockt“, erzählt die 78-Jährige, die sich fest vorgenommen hat, Król und Vogelsang für einen Auftritt in Helmstedt zu gewinnen – „irgendwann ab Frühjahr 2020“.

Die Chancen stehen insofern nicht schlecht, als Hashash ab und zu per SMS Nachrichten mit den beiden Autoren austauscht. „Man darf das nicht überstrapazieren, das ist klar“, sagt die umtriebige 78-Jährige. Dass sich ein Star wie Joachim Król überhaupt die Zeit dafür nehme, sei bemerkenswert, so die Büddenstedterin, die als private Chronistin an allem interessiert ist, was die Alltagsgeschichte Helmstedts ausmacht. „Joachim hat kein Smartphone, nur ein altes Handy-Modell“, plaudert die 78-Jährige aus dem Nähkästchen. Fotos könne sie ihm daher nicht auf sein Mobiltelefon schicken, aber immerhin doch Texte.

Was Król und Vogelsang in ihrem Buch darstellen, das gehe die Menschen an der ehemaligen Grenze zutiefst an und daher liege ihr eine Lesung in Helmstedt so am Herzen. Die Autoren sind für ihr Projekt vom Ruhrgebiet bis an die Ostsee gereist und sie sperrten unterwegs Augen und Ohren auf, um 30 Jahre nach dem Mauerfall „Deutsche Grenzerfahrungen“ (so der Untertitel) zu sammeln.

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