Anwohner sind genervt: Woher kommen störende Töne?

Helmstedt  Leser berichten von hochfrequenten Tönen, die regelmäßig im Wohngebiet an der Galgenbreite in Helmstedt zu hören sein sollen. Ursache: unklar.

Die Galgenbreite mit dem Funkmast der Deutschen Telekom.

Die Galgenbreite mit dem Funkmast der Deutschen Telekom.

Foto: Strohmann

Der ominöse Pfeifton in der Galgenbreite, er bewegt die Gemüter unserer Leser. Den ersten Hinweis auf das Geräusch, dessen Ursache ungeklärt ist, gab eine betroffene Anwohnerin in unserem Internetportal Alarm38. Sie berichtete von einem hochfrequenten Ton, den sie seit mehr als einem Jahr wahrnehme, mehrfach am Tag und immer zu den gleichen Uhrzeiten.

Auf unseren Aufruf in der Zeitung, es mögen sich weitere Zeugen für den hochfrequenten Pfeifton melden, haben wir zahlreiche Leser-Zuschriften aus der Galgenbreite erhalten. Die meisten Einsender bestätigen die Existenz des Pfeiftons, können ihn aber keiner Quelle zuordnen. Einige vermuten, dass der Funkmast der Telekom auf dem höchsten Punkt der Galgenbreite eine Rolle spielen könnte. Andere spekulieren, dass der Ursprung des störenden Geräusches aus Richtung des Bahnhofs und des dortigen Schienenverkehrs mit abbremsenden Zügen kommen könnte.

Ein Anwohner schrieb uns zum Beispiel: „Es handelt sich um einen sehr hohen Ton, der in regelmäßigen Abständen zu hören ist. Die Vermutung, dass der Ton von dem Funkmast oben an der Galgenbreite kommt, habe ich auch. Das Geräusch ist allerdings schwer zu lokalisieren. Dass der sehr hohe Ton vom Bahnhof oder der Bahnlinie kommen soll, halte ich für ausgeschlossen, denn die Geräusche aus der Bahnhofsumgebung sind eindeutig zu erkennen.“

Ein Ehepaar, das in der Galgenbreite wohnt, teilte uns mit: „Diese Pfeiftöne treten jeden Tag – auch am Wochenende – mehrfach auf und dauern 10 bis 15 Sekunden.“ Vor allem morgens gegen 6.15 bis 6.20 Uhr sowie abends zwischen 20 und 21 Uhr seien die Töne zu vernehmen.

Ein Anwohner des Voigtweges schrieb uns zu den Tönen: „Im Bereich Voigtweg, Schild, Medicusstraße sind sie hörbar. Die Frequenz ist in etwa so, wie sie früher im Fernsehtestbild war, nur viel lauter und ansteigend und sehr durchdringend. Der erste Ton, den ich wahrnehme, ist um 6.20 Uhr. Wir und die Nachbarschaft haben versucht, die Quelle zu lokalisieren. Aber ohne Erfolg.“

Auf Anregung unserer Redaktion wird es in der nächsten Woche einen Ortstermin in der Galgenbreite geben, an der sich Bürgermeister Wittich Schobert und weitere Vertreter der Stadtverwaltung beteiligen wollen. Über das Ergebnis werden wir ausführlich berichten.

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