Weltstars im Samtgemeinderathaus Meinersen

Meinersen.  Sabina Hamacher stellt 22 Porträts aus und unterstützt zwei Hilfsprojekte. Ihr Vorbild fand Sabina Hamacher in der österreichischen Kunstszene.

Sabina Hamacher und Samtgemeindebürgermeister Eckhard Montzka eröffneten die neue Kunstausstellung mit Bildern von Hollywoodstars im Samtgemeinderathaus.

Sabina Hamacher und Samtgemeindebürgermeister Eckhard Montzka eröffneten die neue Kunstausstellung mit Bildern von Hollywoodstars im Samtgemeinderathaus.

Foto: Anja Alisch

So bunt und lebensfroh war selten eine Kunstausstellung im Samtgemeinderathaus Meinersen. Mit 33 Arbeiten von Sabina Hamacher zieht ein Hauch Hollywood in die Flure der Verwaltung ein. Hier lachen Laurel & Hardy, dort flirtet Marilyn Monroe mit ihrem berühmten Blick, Charlie Chaplin blickt als ewiger Tramp von der Leinwand, und bei Bogart und Bergmann in der bekanntesten Szene aus „Casablanca“ kann wohl jeder die dazugehörigen Zeilen sprechen.

Auch wenn der erste Gedanke „Andy Warhol“ sein könnte – Sabina Hamacher macht keine Farbexperimente im Druck, sondern arbeitet bei ihrem „Spontanrealismus in Acryl“ mit Spachteltechnik, die die Farbe großzügig auf die Leinwand bringt. Ihr direktes Vorbild fand Sabina Hamacher in der österreichischen Kunstszene. Sie stellt zum zweiten Mal in der Samtgemeindeverwaltung aus und nennt die Werkschau diesmal „Mensch oder Weltstar“ und lädt ein, ein wenig länger in die bekannten Glamour-Porträts zu schauen und über die Menschen dahinter und ihre Geschichten nachzudenken. Samtgemeindebürgermeister Eckhard Montzka sagte zur Eröffnung: „Ich habe großen Respekt allein vor der handwerklichen Leistung. Man sieht, dass Kunst von Können kommt. Man muss ganz einfach aufmerksam hinsehen. Solche Bilder bringen das Rathaus zum Leuchten, und die Bürger verweilen gerne davor.“

Wichtig ist Hamacher auch der gute Zweck: Der Erlös verkaufter Bilder fließt zu gleichen Teilen an ein Kinderdorf auf Haiti und in den Fonds „Kleine Kinder immer satt“. Ehemann Rainer Hamacher betont: „Gerade für das Kinderdorf ist Geld wichtig. Pakete kommen oft nicht an.“

Zu sehen sind die Bilder bis 10. Januar.

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