Isenbütteler SPD beantragt „bauliche Maßnahmen“ am Bahnübergang

Isenbüttel.  Die SPD-Fraktion im Gemeinderat Isenbüttel stellt einen Antrag ganz im Sinne der Bürgerinitiative gegen das Zugpfeifen.

Der Bahnübergang am Isenbütteler Triftweg ist jetzt schon für Radfahrer und Fußgänger gesperrt, weil eine separate Unterführung vorhanden ist. Nicht alle achten darauf.

Der Bahnübergang am Isenbütteler Triftweg ist jetzt schon für Radfahrer und Fußgänger gesperrt, weil eine separate Unterführung vorhanden ist. Nicht alle achten darauf.

Foto: Reiner Silberstein

Die SPD-Fraktion im Gemeinderat Isenbüttel stellt einen Antrag ganz im Sinne der Bürgerinitiative gegen das Zugpfeifen (wir berichteten exklusiv). Zwar wird die von der BI geforderte Sperrung des Triftweg-Bahnübergangs nicht explizit genannt, dafür aber heißt es im Antrag von Fraktionssprecher Ralf May: „Die jetzige Gefahrensituation muss durch bauliche Maßnahmen, die durch eine Arbeitsgruppe in Abstimmung mit den beteiligten Partnern (Bahn, Samtgemeinde, Kreis, ...) zu erarbeiten sind, so verändert werden, dass in Zukunft Unfälle ausgeschlossen sind.“

Damit kann nur eine Sperrung gemeint sein, wenn gleichzeitig gefordert wird, dass „… Feuerwehr und die Anlieger (z. B. Landwirte) alternative Zugangswege dargestellt werden“ müssten. „Der Kreuzungspunkt Triftweg–Bahnstrecke stellt einen lebensgefährlichen Bahnübergang … dar“, schreibt May zur Begründung. Im vergangenen herbst ist dort eine 35-jährige Autofahrerin ums Leben gekommen. Zudem seien Maßnahmen zwingend erforderlich, die die Anlieger an den Bahngleisen vor den Lärmbelästigungen durch die Züge so weit wie möglich schützen.

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