Isenbütteler SPD will Tankumsee-Finanzsituation wissen

Isenbüttel.  Die SPD-Fraktion im Gemeinderat Isenbüttel fordert eine Offenlegung der Finanzsituation der Tankumsee-Betriebsgesellschaft.

Ralf May.

Ralf May.

Foto: Daniela Burucker / Archiv

Die SPD-Fraktion im Gemeinderat Isenbüttel fordert eine Offenlegung der Finanzsituation der Tankumsee-Betriebsgesellschaft. Schließlich werde die Gemeinde als Miteigentümer an den Kosten beteiligt, heißt es im Antrag des Vorsitzenden Ralf May an die Gemeinde. „In der Ratssitzung im März 2020 wurde im Rahmen der Debatte um den Bebauungsplan Tankumsee darauf hingewiesen, dass sogar die Insolvenz der Tankumsee GmbH drohen könnte, sollte der Kristallturm nicht gebaut werden.“

Das Jahresergebnis 2019 sei niedrig sechsstellig negativ, auch ohne den Turm. Und dessen Bau führe dieses Jahr vermutlich zu weiteren hohen Ausgaben – „zum Beispiel für das Fundament, die Errichtung des Turmes selbst, die Herrichtung der Wege, die Errichtung eines Empfangshauses etc.“ – während noch lange keine Einnahmen in Sicht seien, schon allein weil es noch keinen Betreiber gibt und Veranstaltungen wegen Corona ebenfalls erst einmal kaum möglich seien. „Es ist ökonomisch völlig unsinnig, die Ausgaben weiter in die Höhe zu treiben“, so May. Für eine Bewertung seien aber Daten erforderlich.

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