15 neue Corona-Fälle im Kreis Gifhorn am Freitag

Gifhorn.  Der Inzidenzwert sinkt dennoch vorübergehend unter die 50er-Schwelle. Das Klinikum behandelt zwei Intensivfälle.

Das Helios-Klinikum Gifhorn behandelt zurzeit zwei Intensivpatienten mit Corona-Infektion.

Das Helios-Klinikum Gifhorn behandelt zurzeit zwei Intensivpatienten mit Corona-Infektion.

Foto: Christian Franz

Zwei Tage vor Inkrafttreten des zweiten verzeichnet der Landkreis Gifhorn weitere 15 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus. Das teilt das Gesundheitsamt mit. Damit erhöht sich die Zahl der aktiven Erkrankungsfälle auf 134. Seit März addiert sich die Zahl der Patienten auf 443. Von ihnen sind 302 genesen. Sieben Gifhorner sind an dem Infekt gestorben, zuletzt am Donnerstag eine ältere Frau aus dem Südkreis.

Inzwischen sind 4468 Gifhorner getestet

Laut Kreisverwaltung sind mittlerweile 4468 Menschen getestet worden, binnen eines Tages 141 weitere. Der für das Ausmaß der Sicherheitsvorkehrungen wie der Maskenpflicht im Freien wichtige Inzidenzwert sank aktuell auf 44,2, also unter die 50er-Schwelle.

Angesichts der bundesweiten Corona-Lage und der Frage nach Behandlungskapazitäten für schwer Erkrankte hat der Helios-Konzern angekündigt, für alle Kliniken tagesaktuelle Belegungszahlen auszuweisen. Laut Sprecherin Lisa Iffland vom Helios-Klinikum Gifhorn behandelt das Haus zwei Corona-Patienten auf der Intensivstation. Weitere 20 Intensivbetten seien mit anders erkrankten Patienten belegt. Auf den Normalstationen gebe es zwei weitere isolierte Corona-Patienten sowie 211 Menschen mit anderen Krankheiten.

Helios will planbare Operationen anders als im Frühjahr nicht verschieben

Helios-Geschäftsführer Dr. Andreas Meier-Hellmann stellt für den Konzern fest, dass alle planbaren Eingriffe wie vorgesehen stattfinden. „Ein erneutes Herunterfahren der Elektivbehandlungen ist aktuell nicht notwendig.“ Helios verfüge über ausreichende Kapazitäten und könne selbst bei einem deutlichen Anstieg stationärer Corona-Patienten kurzfristig 1000 Intensivbetten zusätzlich zu den derzeit genutzten 1300 Intensivbetten aufstellen.

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