Gifhorn-Besucher genießen den Stadtbummel und leckeres Essen

Gifhorn.  Der erste verkaufsoffene Sonntag mit einem Street-Food-Festival kommt gut beim Gifhorner Publikum an. Auch die Geschäftsleute sind sehr zufrieden.

Das Street-Food-Festival und der verkaufsoffene Sonntag in Gifhorn kamen gut an beim Publikum Die einen genossen Sandwiches, Burger, Minipfannkuchen und Waffeln, die anderen kauften schon einen warmen Pullover oder Winterschuhe. Udo von Ey, Vorsitzender der City-Gemeinschaft Gifhorn, freute sich mit Clown Nancy über die vielen Besucher aus der gesamten Region

Das Street-Food-Festival und der verkaufsoffene Sonntag in Gifhorn kamen gut an beim Publikum Die einen genossen Sandwiches, Burger, Minipfannkuchen und Waffeln, die anderen kauften schon einen warmen Pullover oder Winterschuhe. Udo von Ey, Vorsitzender der City-Gemeinschaft Gifhorn, freute sich mit Clown Nancy über die vielen Besucher aus der gesamten Region

Foto: Dirk Kühn

Roastbeef, Rock and Roll und warmer Rolli – das passt gut zusammen. Jedenfalls beim Street-Food-Festival und verkaufsoffenen Sonntag in Gifhorn. Und vor allem, wenn Tuncay Türüc zum Mikrofon greift und den Kool-and-the-Gang-Hit „Celebration“ singt. Die Menschen in der Fußgängerzone bleiben stehen, klatschen mit und johlen begeistert. Das kleine Problem dabei: Wenn Tuncay singt, gibt es kein Philly Cheese Steak mit hausgemachter Käsesoße...

Imbissbetreiber rockt die Fußgängerzone mit „Celebration“

Deshalb sind seine kleinen Gesangseinlagen selten, aber umso motivierter. Und wehe, da kommt jemand mit Regenwetter-Laune vom Vortag vorbei… Tuncay schmettert „Gifhooorn, it’s time to come together… Gifhooorn, this is your celebration.“ Und schon scheint wieder die Sonne, wenn Tuncay die Fußgängerzone rockt. Silke und Uli Junkers aus Wolfsburg sind jedenfalls genauso begeistert Kirstin, Alina und Mischa Rachuj. Sie haben sich schnell zum Fan-Club zusammengefunden und hoffen auf eine Zugabe. Es gefällt ihnen in Gifhorn. Ein entspannter Stadtbummel, eine nette Atmosphäre, dafür sind sie gern ein paar Kilometer gefahren. Und ausreichend Abstand halten sei auch kein Problem, finden die Ausflügler.

Überhaupt das Abstands- und Hygienekonzept. In den Geschäften tragen die Menschen konsequent Mundschutz, die Mitarbeiter ebenso. Fritz Becker junior, Geschäftsführer des Modenhauses Becker lobt die Disziplin – und er freut sich vor allem, dass der verkaufsoffene Sonntag so gut angenommen wird. „Es ist angenehm entspannt, nicht zu voll, alle sind sehr entspannt.“ Die Bedenken, die es unter Geschäftsleuten und Kunden im Vorfeld gab, haben sich nicht bestätigt. Draußen und in den Geschäften – „überall ist genug Platz“, so Becker. Froh ist er auch, dass das Wetter mitspielt, das sei nach dem verregneten Samstag kaum zu erwarten gewesen. Becker spricht von einer „rundum schönen Sache“. Er sei dankbar, dass dieses Event stattgefunden habe und so empfinden es auch die Kunden, wie sich in vielen Gesprächen zeigte.

Zwei junge Pärchen, die aus Braunschweig angereist sind, bestätigen das. „Endlich mal wieder was los“, sagen sie. „Wir sind extra wegen des Street-Food-Festivals gekommen“. Das gilt auch für Alexander Ommer und Familie Tanaka aus Meine. Sie warten darauf, dass Tuncay seine Gesangspause beendet. „Wir waren in der Heide spazieren“, erzählt der Papenteicher. Jetzt soll’s noch was gegen den Hunger geben.

Chef der City-Gemeinschaft zieht positive Bilanz

So ähnlich dachten viele Besucher in der City. In den Straßencafés war draußen kaum noch ein Tisch zu bekommen. Ähnlich sah es vor dem Kaufhaus Schütte aus. Udo von Ey, Vorsitzender der City-Gemeinschaft Gifhorn, zog schon kurz vor 17 Uhr eine durch und durch positive Bilanz. „Ich freue mich sehr, wie gut unsere Sonntage angenommen werden. Wir haben alles richtig gemacht.“ Gifhorn sei immer einen Besuch wert. Auch die Imbissbetreiber seien zufrieden, trotz des verregneten Samstags. Und natürlich hat von Ey auch Tuncay singen gehört. „Einfach super“, sagt er.

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