Dorfgemeinschaftshaus Dalldorf soll Grundsanierung erhalten

Leiferde.  Mit Eröffnung der neuen Kita im März 2021 sollen die Arbeiten bald starten. Die Fachausschüsse stimmen für die 215.000 Euro teure Investition.

Das Dorfgemeinschaftshaus soll nach seiner Nutzung als Kindergarten nun grundsaniert werden.

Das Dorfgemeinschaftshaus soll nach seiner Nutzung als Kindergarten nun grundsaniert werden.

Foto: Anja Alisch

Die Übergangszeit als Domizil für eine Kindergartengruppe wird für das Dorfgemeinschaftshaus mit der geplanten Eröffnung der neuen Tagesstätte in Leiferde im März 2021 vorbei sein. Im Anschluss soll das Gebäude von 1960 mit Wohnanbau aus den 80er Jahren eine Grundsanierung erhalten. In einer gemeinsamen Sitzung von Bau-, Planungs- und Umwelt sowie Jugend-, Sport- und Kulturausschuss stimmten beide Gremien mehrheitlich für die Baumaßnahme. Für die Planungen des Büros „Planschmiede“ werden sofort 15.000 Euro bereit gestellt, im Haushalt 2021 sind 215.000 Euro für die Realisierung vorgesehen.

Verwaltung: Räumliche Kapazität für Ort wie Dalldorf ausreichend

Der Hauptanteil der Kosten entfällt auf die Neuanlage von Küche und Theke. Herd, Spüle und Möbel sollen neu angeschafft werden, Bodenfliesen und Wände werden grundsaniert. Der Lagerraum bekommt eine neue Außentür. Im Saal fehlen eine Fluchttür im Bereich der Theke und eine Brandschutztür zur Küche. Drei Tische und zehn Stühle werden neu angeschafft.

In den Kosten knapp dahinter liegt die Sanierung des Sanitärbereichs. Die Verwaltung möchte aber noch Alternativen zur einer Komplettausstattung mit neuen Objekten als Variante „Grundsanierung“ prüfen. Außerdem ist ein Vordach für den Haupteingang vorgesehen. Dieser Bereich wird zudem behindertengerecht und barrierefrei angelegt. Für das Dach sind nur Wartungsarbeiten nötig.

Durch die Lage zwischen Feuerwehr und Kindergarten gibt es nur wenige Optionen für eine eventuelle Erweiterung. Nach Einschätzung der Verwaltung ist die Kapazität aber für einen Ort in der Größe von Dalldorf ausreichend. Die Kosten für den Rückbau der Elemente, die für den Kindergartenbetrieb nötig waren, trägt die Samtgemeinde.

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