Keine weiteren Infektionen an Gifhorns Schulen

Gifhorn.  Alle 158 getesteten Schüler, Familienmitglieder und Lehrer sind weiterhin negativ. Sie haben sich folglich nicht bei den Schülern angesteckt.

Eine Ärztin nimmt bei einer Frau einen Abstrich für einen Coronavirus-Test. (Symbolfoto)

Eine Ärztin nimmt bei einer Frau einen Abstrich für einen Coronavirus-Test. (Symbolfoto)

Foto: Robert Michael / dpa

Die Mitarbeiter des Gesundheitsamts Gifhorn kümmern sich weiterhin um die sechs Schüler, die vergangene Woche in Gifhorn positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Am Mittwoch, 9. September, wurden laut Mitteilung des Landkreises Gifhorn 157 Kontaktpersonen der Schüler erneut im Gifhorner Gesundheitsamt getestet. So schreiben es die Richtlinien des Robert-Koch-Institutes vor. Lediglich ein Schüler konnte erst einen Tag später getestet werden.

Alle 158 getesteten Schüler, Familienmitglieder und Lehrer sind weiterhin negativ

Die Ergebnisse der Tests zeigen: Alle 158 getesteten Schüler, Familienmitglieder und Lehrer sind weiterhin negativ. Sie haben sich folglich nicht bei den Schülern angesteckt.

Ebenfalls eine gute Nachricht: Die sechs Schüler, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert hatten, sind inzwischen ebenfalls negativ und damit wieder genesen. Für die knapp 160 Personen bedeuten die negativen Testergebnisse: Sie können nächste Woche wieder in die Schule oder zur Arbeit gehen. Die Quarantäne endet für alle am 14. September.

„Die Infektionen an Schulen führen nach wie vor zu einem erhöhten Arbeitsaufkommen“

Es spreche für die gut umgesetzten Hygienemaßnahmen an den Schulen und auf den Pausenhöfen, dass es zu keinen weiteren Ansteckungen unter den Schülern gekommen sei. Landrat Dr. Andreas Ebel erklärt, was die erhöhte Anzahl an Tests für die Mitarbeiter im Gesundheitsamt bedeutet: „Die Infektionen an Schulen führen nach wie vor zu einem erhöhten Arbeitsaufkommen. Aber wir greifen auf unsere bestehenden Strukturen zurück. Zudem unterstützen uns weiterhin Soldaten der Bundeswehr sowie Personal des medizinischen Dienstes der Krankenkassen. Das ermöglicht uns, alle Kontaktpersonen zeitnah zu erreichen und auch alle an einem Nachmittag zu testen und so mögliche Infektionsketten zu unterbrechen.“

Familienmitglieder, die aus dem Ausland zurückkamen, steckten die Schüler an

Grund dafür, dass die Schulkinder sich mit dem Coronavirus infiziert haben, seien nach bisherigen Erkenntnissen andere Familienmitglieder, die aus dem Ausland zurückgekommen seien und die Kinder unwissentlich angesteckt hätten.

Fragen zum richtigen Verhalten in Bezug auf Pflege, Schule und Kita

Nach Bekanntwerden der positiv getesteten Schüler hatte der Landkreis Gifhorn kurzfristig reagiert und verschiedene Telefonnummern bekanntgegeben, über die Mitarbeiter Fragen zu bestimmten Themen beantworten. Die Zahl der Anrufe sei relativ gering geblieben. Dennoch bestehe auch weiterhin die Möglichkeit, konkrete Fragen zum richtigen Verhalten in Bezug auf Pflege, Schule und Kita montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr über folgende Telefonnummern zu klären: Allgemeine Fragen rund um Corona-Infektionen und den Bereich Pflege: (05371) 82-701; -702. Fragen zum Thema Schule und Sport: (05371) 82-421. Fragen zum Thema Kita: (05371) 82-578.

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