Vier Brandherde am Gifhorner Kinderschutzbund

Gifhorn.  Die Feuerwehr sucht mit der Wärmebildkamera Glutnester im trockenen Unterholz.

Mit reichlich Wasser waren die vier Brandherde am Gelände des Kinderschutzbundes am Donnerstagabend schnell gelöscht.

Mit reichlich Wasser waren die vier Brandherde am Gelände des Kinderschutzbundes am Donnerstagabend schnell gelöscht.

Foto: Christian Franz

Direkt am Gelände des Gifhorner Kinderschutzbundes brannte es am Donnerstagabend gleich an vier verteilten Stellen im Unterholz. Im Alarmruf für die Gifhorner Feuerwehr gegen 20.20 Uhr war sogar von „Feuer am Gebäude“ in der Winkler Straße 2 die Rede.

Das fanden die zehn Freiwilligen um Brandmeister vom Dienst Mirco Klemm als Einsatzleiter nicht vor. Sie bekamen die brenzlige Situation im Umfeld mit 250 Liter Wasser aus dem Tanklöschfahrzeug routiniert unter Kontrolle. Dennoch gingen sie der Sache sicherheitshalber noch einmal mit der Wärmebildkamera auf den Grund. Die Polizei zeigte im angrenzenden offenen Spielbereich mit Skateranlage Präsenz.

Ohne dass der Vorwurf der fahrlässigen Brandstiftung offen ausgesprochen wurde, war ein Naturphänomen doch unübersehbar: Wolken leicht brennbarer Baumpollen bedeckten das Areal flächendeckend. Da reicht eine achtlos weggeworfene Zigarette, um einen Flächenbrand auszulösen.

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