Investoren stellen Gamsener Ambulanzhaus vor

Gamsen.  Kinder und Senioren haben ab 2021 eine zentrale Adresse im Ortsteil. Details sind noch zu klären.

In zentraler Lage an der Ecke Raiffeisenstraße/Hamburger Straße stellten die Beteiligten das Projekt Ambulantes Haus Gamsen vor (von links): Heike von Knobelsdorff, Heiko Mennenga, Katrin Mennenga, Thomas Fast und Volker Wagner.

In zentraler Lage an der Ecke Raiffeisenstraße/Hamburger Straße stellten die Beteiligten das Projekt Ambulantes Haus Gamsen vor (von links): Heike von Knobelsdorff, Heiko Mennenga, Katrin Mennenga, Thomas Fast und Volker Wagner.

Foto: Christian Franz

„Genial für den Standort Gamsen“, so wertete Volksbank-Regionaldirektor Thomas Fast das Projekt des Ambulanten Hauses, zentral gelegen an der Raiffeisenstraße/Hamburger Straße in Sichtweite des Edeka-Einkaufszentrums. Die Investoren Katrin und Heiko Mennenga, Bauingenieure mit eigener Baufirma, stellten die Pläne am Freitag zusammen mit den künftigen Nutzern von der Diakoniestation Gifhorn vor. Und mit Volksbanker Fast, dessen Institut sich ins Einkaufszentrum verkleinert und den inzwischen abgerissenen Altbau von 1952 an die Investoren veräußert hatte.

Die Volksbank Gamsen war dort seit 1988 vertreten, seit 2006 nach mehreren Fusionsschritten als Volksbank Brawo.

Zu Projektkosten und Gestaltung des geplanten Zweigeschossers mit rund 1200 Quadratmetern Nutzfläche wollten sich die Mennengas noch nicht äußern. Das endgültige Erscheinungsbild des Flachdach-Baus nach eigenen Entwürfen hängt von den endgültigen Regelungen des vorhabenbezogenen Bebauungsplans ab, den die Stadtverwaltung zurzeit bearbeitet. Klar ist schon, dass wegen der Lage zur Hauptverkehrsstraße Garten und Balkone durch eine Mauer gegen Lärm abgeschirmt werden. Außerdem werden Schlafräume zur straßenabgewandte Seite angeordnet.

Bereits vereinbart ist die Nutzung des Objekts, sobald es im Frühjahr 2021 fertig ist. Die Diakoniestation betreibt dann eine Altentagespflege mit 20 Plätzen. Sie teilt sich das Erdgeschoss mit einem Kindergarten mit zwei Gruppen, Jung und alt sollen sich im Garten und in einem Begegnungsraum regelmäßig treffen. In den Obergeschossen finden sieben barrierefreie Servicewohnungen sowie Räume für eine Pflege-Wohngemeinschaft mit bis zu 12 Personen Platz. Volker Wagner als Geschäftsführer der Diakoniestation sprach von „guten Aussichten“, dank eigener Tariftreue genug „Pflegepersonal auf dem knappen Markt“ zu finden.

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