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Peter Maffay ist beeindruckt vom 15 000-Euro-Scheck

„Kramer und sein Team treffen den Rockstar nach dem Soundcheck.“

Seit Jahren unterstützt Manfred Kramer aus Vahlberg die Peter-Maffay-Stiftung, die sich um traumatisierte und benachteiligte Kinder und Jugendliche kümmert. Der bekannte Sänger ermöglicht mit seinem Team Jahr für Jahr Kindern und Jugendlichen eine Auszeit von ihrem schwierigen Alltag. Deshalb wird auch Manfred Kramer nicht müde, Spenden für die Stiftung einzuwerben und den symbolischen Scheck dem Musiker – wenn möglich persönlich – zu übergeben.

Das Maffay-Konzert in der Volkswagen Halle bot dazu die beste Gelegenheit. Nach dem Soundcheck hatten Kramer und sein Team Gelegenheit, den Scheck in Höhe von 15 000 Euro zu überreichen. Sichtlich beeindruckt, schreibt das Kramer-Team, nahm der Rockstar den Scheck entgegen. Peter Maffay habe Manfred Kramer Respekt gezollt für dessen kontinuierliches Engagement, heißt es weiter.

Kramer selbst wies darauf hin, dass Spenden in solcher Größenordnung nur zusammenkommen, weil er von vielen Menschen und Firmen der Region wohlwollend unterstützt werde. Außerdem habe er mit seiner Frau Gudrun, Kerstin und Steffen Reschke sowie Künstlern vor Ort wie Thorsten Stelzner, Mark Beerell, der Musikschule Vielsaitig und Dick Sikkema, ein fleißiges, engagiertes Team an seiner Seite, das immer bereit sei, seine Ideen zu unterstützen. „Ohne diese Menschen wären solche Aktionen gar nicht möglich. Dafür möchte ich einmal Danke sagen!“

Schlagerkönig feiert das Ende seiner Tournee in Wenden

Auch der „König von Mallorca“, Jürgen Drews, machte in Braunschweig Station. Nach seinem Konzert in der Wolfenbütteler Lindenhalle kehrte er mit seiner Crew überraschend in der Sportgaststätte in Wenden ein. Gleich gegenüber, im Best Western Hotel, hatte die Mannschaft um den Schlagersänger Quartier bezogen. Da in Wolfenbüttel die aktuelle Tournee endete, hatte das Management alle zum Dank zu einem Abschlussdrink in die Sportgaststätte eingeladen.

Bei Canapés und Getränken kam es zum angenehmen Gedankenaustausch. Jürgen Drews gab den anwesenden Gästen freundlich Autogramme und plauderte mit ihnen. Und natürlich wurden zahlreiche Fotos gemacht. Obwohl es spät und immer später wurde, war Jürgen Drews bester Laune – wie das Team um Wirtsfamilie Kurth.

80 Freunde nehmen

Abschied von „Kecko“

Es gibt Menschen, die prägen als Typen das Gesicht einer Stadt. Hans-Heinrich Jentsch, den alle nur „Kecko“ nannten, war so ein Mensch. Wenn er in seine Lieblingskneipe am Bohlweg oder sein Lieblingscafé am Kohlmarkt einkehrte, saß er nie allein – Kecko scharte stets Bekannte und Freunde um sich, tauschte sich mit ihnen über Neuigkeiten aus. Mitte März ist Braunschweigs vielleicht bekanntester Friseur im Alter von 73 Jahren gestorben. Mit seiner Familie trauern viele Braunschweiger um Kecko, darunter auch Metin Aslan.

Jentsch und Aslan kannten sich mehr als 30 Jahre. „Kecko bedeutet auf Kurdisch Bruder – und so haben wir uns gefühlt“, sagt der Gastronom. Ob Heiligabend, Silvester oder an türkischen Feiertagen: Hans-Heinrich Jentsch war stets zu Gast bei Familie Aslan. „Er war einer von uns.“

Um Kecko zu gedenken, hatte Aslan 80 Braunschweiger in sein Restaurant eingeladen. Dort fand nicht nur eine Schweigeminute für den Verstorbenen statt, es gab für die Gäste auch die Gerichte, die Kecko besonders gern mochte. Und sein Neffe Torsten verriet in seiner Rede denen, die es nicht wussten, warum Jentsch den ausgefallenen Spitznamen hatte. Vater Jentsch hatte nämlich einen Stall voller Hühner und einen besonders kecken Hahn. Von keck zu Kecko war’s dann nicht mehr weit …

Jürgen von der Lippe

will nur spielen

Ein Chardonnay aus Rhein-Hessen ist der neue Lieblingswein von Florian Battermann, Chef der Komödie am Altstadtmarkt – und mittlerweile auch von Jürgen von der Lippe. Der Comedy-Star gastiert noch bis zum 29. April in der Komödie mit der Produktion „Die wollen nur spielen“.

Kennengelernt hat Battermann den süffigen Wein durch seinen Pressesprecher Axel Emmert. Dieser hatte das Weingut Sander im vergangenen Jahr gemeinsam mit Ralf Sander, Chef des Möbelhauses, Nachbar und Vermieter von Battermann an der Gördelingerstraße, besucht. Die beiden „Sanders“ sind weder verwandt noch verschwägert, wollen aber demnächst eine Zusammenarbeit starten. Anlässlich der Premiere hatte der Theaterchef an Lippe und seine Mitstreiter auf der Bühne diesen Wein verschenkt, der bei allen gut ankam. Dazu gab es allerdings den Hinweis, den Wein bitte nach dem Auftritt zu verköstigen. Na denn Prost.

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