Affenpocken Braunschweig

Zwei Fälle von Affenpocken in Braunschweig nachgewiesen

Eine Krankenschwester bereitet im Krankenhaus Ramon y Cajal in Madrid einen PCR-Test zur Erkennung des Affenpockenvirus vor.

Eine Krankenschwester bereitet im Krankenhaus Ramon y Cajal in Madrid einen PCR-Test zur Erkennung des Affenpockenvirus vor.

Foto: Carlos Luján / dpa

Braunschweig.  In Braunschweig wurden zwei Fälle von Affenpocken nachgewiesen. Beide Betroffene stehen nun für 21 Tage unter Quarantäne.

In Braunschweig sind zwei nachgewiesene Fälle von Affenpocken aufgetreten. Sie hängen nicht zusammen, und die Infektion erfolgte nach Erkenntnissen des Gesundheitsamtes nicht in Braunschweig. Beide betroffenen Personen sind für 21 Tage unter Quarantäne gestellt, so die Stadt.

Das Affenpockenvirus sei nicht so leicht übertragbar wie beispielsweise Corona, Windpocken oder auch Influenza. Deshalb werde das Risiko im aktuellen Ausbruchsgeschehen für die Allgemeinbevölkerung als gering angesehen. Entsprechend schätzen das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA), mit dem das Gesundheitsamt in engem Austausch steht, und das Robert-Koch-Institut (RKI) die Lage ein, heißt es weiter.

Pockenimpfung schützt vermutlich

Eine Übertragung von Mensch zu Mensch erfolge insbesondere über einen sehr engen beziehungsweise. auch sexuellen Kontakt. Die Viren werden laut Meldung über die Hautveränderungen von Erkrankten oder durch Schmierinfektion über verunreinigte Gegenstände weitergegeben. Eine Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen, Sprechen, Spucken) sei bei engen Kontakten ebenfalls möglich. Die ansteckende Zeit beginne etwa zwei Tage vor Auftreten der ersten Symptome wie beispielsweise Fieber, Kopfschmerzen, allgemeines Krankheitsgefühl und so weiter.

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Vermutlich seien Menschen, die gegen Pocken geimpft wurden, vor der Erkrankung geschützt oder erkranken nicht so schwer. Kontaktpersonen werden laut Stadt Braunschweig nach Empfehlung des RKI in unterschiedliche Kategorien eingeteilt. Für sehr enge Kontakte gelten ebenfalls 21 Tage Quarantäne, für weniger enge entsprechend abgestufte Maßnahmen. Ausführliche Informationen zum Thema auf www.nlga.niedersachsen.de und www.rki.de.

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