Braunschweig. Erst vier Jahre ist die letzte Insolvenz her. Geschäftsführer und Insolvenzverwalter sind optimistisch, dass es weiter geht.

Im Frühjahr 2016 hat sich der Braunschweiger Schrottverwerter Elpro einer Rosskur unterzogen. Nach der Insolvenz Anfang Februar musste die Hälfte der Belegschaft gehen. Mit den verbleibenden 30 Mitarbeitern versuchte man, sich auf rentable Geschäftsfelder zu konzentrieren. Investoren wurden gefunden, es funktionierte. Doch nach viereinhalb Jahren und einer weiteren Reduzierung der Belegschaft auf rund 20 Mitarbeiter steht das Unternehmen erneut vor dem Aus. Der Geschäftsführer Wolfgang Ihme und der vorläufige Insolvenzverwalter Peter Steuerwald, der bereits die letzte Insolvenz begleitet hat, zeigten sich jedoch optimistisch, dass es weiter gehen könnte.