Film und Filmgespräch in Braunschweig: Einmal im Leben Astronaut

Braunschweig.  Astronautentrainerin Laura Winterling und Regisseurin Shelagh McLeod sind am Samstag beim Filmgespräch im Astor zu Gast.

Bleibt es ein Traum? Szene aus „Astronaut“.

Bleibt es ein Traum? Szene aus „Astronaut“.

Foto: Jets Filmverleih

Der Traum vom Weltraum – wer möchte da nicht gern mal in einem Raunschiff mitfliegen? Zumindest im Kino kann man sich ihn jetzt erfüllen, wenigstens 97 Minuten lang.

„Astronaut“ ist jetzt angelaufen, das Spielfilmdebüt der Regisseurin Shelagh McLeod. Es ist auch ein Film über die zweite Chance im Leben für Menschen, die nicht zum alten Eisen abgeschoben werden wollen. Untertitel: „Es ist nie zu spät, nach den Sternen zu greifen.“

Regisseurin: „Alte Menschen sind von der Gesellschaft zu Außenseitern gemacht worden, man hört ihnen nicht zu.“

Alte Menschen wollten gehört werden, hätten noch Träume wie Teenager, doch oft lasse sie auch der eigene Körper im Stich, sagt Shelagh McLeod. „Alte Menschen sind von der Gesellschaft zu Außenseitern gemacht worden, man hört ihnen nicht zu.“

In einer besonderen Veranstaltung werden die Regisseurin und die deutsche Raumfahrtexpertin und Astronautentrainerin Laura Winterling den Film am Samstag, 17. Oktober, um 19.30 Uhr im Astor Filmtheater in Braunschweig persönlich vorstellen, auch in einem Filmgespräch ab 21.15 Uhr.

Laura Winterling hält weltweit Vorträge über das Thema bemannte Raumfahrt, Astronauten-Training -alltag und -Fähigkeiten, vermittelt Wissen aus der Raumfahrtindustrie. Auch für Kunden wie SpaceX oder Tesla habe sie bereits erfolgreich vorgetragen, heißt es bei der Agentur „Podium Redner“.

Hauptdarsteller Richard Dreyfuss hebt laut Verleih „die Geschichte, die nicht realitätsfern sein will und sich dennoch einen kindlich-naiven Blick erlaubt, auf das Niveau eines bezaubernden Filmerlebnisses“. Es erzählt, wie sich der pensionierte Straßenbauingenieur Angus Stewart seinen Lebenstraum erfüllen will – ein Flug ins All.

Hauptdarsteller Richard Dreyfuss ist in dieser Tragikomödie zu sehen.

Mit 75 könnte es für ihn so weit sein: Im ersten kommerziellen Weltraumflug des visionären Selfmade-Milliardärs Marcus Brown (Colm Feore) soll ein Freiflugticket vergeben werden. Doch er liegt natürlich weit über der Altersgrenze ...

Angus frisiert sein Geburtsdatum und nimmt am Wettbewerb teil. Aus der Vorankündigung: „Ohne jede Chance kämpft er gegen Vorurteile, seine eigene schwindende Gesundheit, seine Familie und gegen die Zeit, um das Ticket zu gewinnen und die Reise seiner Träume anzutreten.“

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