Coole Szenen aus einem Braunschweig unter der Hitzglocke

Braunschweig.  Während beim Stadtbahn-Gleisbau der Schweiß fließt, suchen wir die Abkühlung. Und in den Freibädern gibt’s schubweise Einlass.

Am Löwenwall in Braunschweig finden wir Motive der Entspannung.

Am Löwenwall in Braunschweig finden wir Motive der Entspannung.

Foto: Henning Noske

An den heißen Tagen des Jahres, also den ganz heißen, geht es an manchen Arbeitsplätzen in der Stadt noch schweißtreibender zu als sonst. Da gerade die Hochsommerzeit für größere Baumaßnahmen genutzt werden muss, ziehen derzeit vor allem die Kräfte auf den Stadtbahn-Gleisbaustellen, so am Bahnhof Gliesmarode und in Höhe Petzvalstraße, mitleidige und anerkennende Blicke auf sich.

Präzise und konzentriert wird dort gearbeitet, bei gefühlt mehr als 40 Grad.

Das Naturparadies am Dowesee ist immer einen Ausflug oder Spaziergang wert.

Wer nicht arbeiten muss, weicht an so einem Tag auf die etwas kühleren und halbschattigen Wege im Naturparadies am Dowesee aus, das immer einen Ausflug oder Spaziergang wert ist. Der Schul- und Bürgergarten am Doweseeweg, der die Biologiestation des Regionalen Umweltbildungszentrums ebenso wie die Lehr- und Versuchsgärten des Landesverbands der Gartenfreunde beherbergt, ist jeden Morgen ab 9 Uhr geöffnet.

Eine Oase im Hitzemeer bietet auch der Löwenwall – mit sprudelnden Springbrunnen überm Wasserbassin und schattigen Sitzgelegenheiten unter den Rosskastanien im Oval. Einmal da, kann man vor der Hochsommerhitze auch in den angenehm temperierten imposanten Lichthof des Städtischen Museums im Haus am Löwenwall fliehen, der überdies derzeit mit der Ausstellung „Im Licht der Medici“ einen tollen Kurztrip nach Florenz bietet.

Oder durch die wie stets geöffnete Tür von St. Magni in einen herrlich kühlen Sakralraum, der alte und neue Kunst in einer der ältesten und schönsten Kirchen der Stadt vereint. Wieder draußen, erscheint eine E-Mail der Stadtbad GmbH auf dem Display. Ach ja, die Bäder.

Wer das Bad verlässt, checkt per QR-Code aus – dadurch werden wieder Tickets frei.

Klassiker der Abkühlung, das kommt wie gerufen. Alle drei Freibäder sind geöffnet: Bürgerpark, Raffteich und Waggum. Und sie sind auch sehr gut besucht, notgedrungen mit weniger Kapazität als sonst, weshalb die Stadt sich jetzt ein „Auscheckverfahren“ ausgedacht hat. Wer ein Bad verlässt, checkt per QR-Code aus – so dass im Onlineshop der Stadtbad GmbH dadurch wieder Tickets fürs Freibad freiwerden. Auch wenn das Bad oder die Sauna also ursprünglich ausverkauft waren, können so kurzfristig wieder Tickets verfügbar sein.

Mehr als 700 Tickets konnten so am Wochenende bereits zusätzlich freigeschaltet werden, waren innerhalb kurzer Zeit wieder verkauft, heißt es. Und auch die Wasserwelt mit großem Außenbereich, Beachvolleyballfeld und Trampolinen bietet sich an – und soll nicht so schnell ausverkauft sein wie die Freibäder. Infos: www.stadtbad-bs.de

Und auch im Bad Gliesmarode haben wir den sicheren Eindruck, dass man sich dort prima abkühlen kann. Es hängen unter anderem sensationelle Wassereimer unter der Decke, mit denen man sich jene Güsse von oben verpassen kann, nach denen wir bei solchen Temperaturen lechzen. Infos: www.bad.bs

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