Startschuss für das Braunschweiger Rad-Projekt Nibelungen-Bike

Braunschweig.  Jeder Interessierte kann sich ab sofort an 20 Stationen im gesamten Stadtgebiet ein Fahrrad ausleihen – auch für Einweg-Fahrten.

Nibelungen-Geschäftsführer Torsten Voß (MItte) präsentiert mit der Radverkehrsbeauftragten der Stadt, Amrit Bruns, und Carlo Costabel von Nibelungen-Partner Nextbike die Bike-Sharing-Flotte des Unternehmens mit 100 Fahrrädern, sechs Lastenrädern und zwei E-Bikes.

Nibelungen-Geschäftsführer Torsten Voß (MItte) präsentiert mit der Radverkehrsbeauftragten der Stadt, Amrit Bruns, und Carlo Costabel von Nibelungen-Partner Nextbike die Bike-Sharing-Flotte des Unternehmens mit 100 Fahrrädern, sechs Lastenrädern und zwei E-Bikes.

Foto: Karsten Mentasti

Am 1. Juni ist in Braunschweig das Fahrrad-Sharing-Projekt „Nibelungen-Bike“ gestartet. Dieses neue Mobilitätsangebot richtet sich an alle Braunschweiger, nicht nur die Mieter des Namensgebers Nibelungen Wohnbau-Gesellschaft, sondern auch an Gäste in der Stadt.

Die kommunale Wohnungsgesellschaft hat sich dieses Mobilitätskonzept ausgedacht und sich in Verhandlungen mit Anbieter und Partner Nextbike sowie der Stadtverwaltung auf 20 Standorte geeinigt, wo die hochwertigen Räder ohne (!) Elektrounterstützung geliehen und abgegeben werden können.

Die Stationen sind virtuell, das heißt auch, dass nicht überall ein Schild steht, etwa am Schloss zwischen Haupteingang und Büchereitreppe. Dort ist eine Station, dort stehen Fahrräder, aber um den Eindruck der historischen Schlossfassade nicht zu stören, kein Schild.

Nibelungen-Bike ist ein Versuchsprojekt. Die Akzeptanz durch die Bevölkerung soll in zunächst zwei Jahren getestet werden. „Ich glaube, die Stadt ist reif für diese Art von Mobilität“, sagte Torsten Voß, Geschäftsführer der Nibelungen-Wohnbau GmbH, während der offiziellen Projektvorstellung. Das Unternehmen, das vor allem Häuser baut und Wohnungen vermietet, möchte in der Stadt eine neue Form von Mobilität ermöglichen, um flexibel zu sein und kurze Strecken, auch Einweg-Strecken, per Rad zurückzulegen. An den 20 Stationen stehen 100 Fahrräder im Nibelungen-Design, vor allem im Norden, der Stadtmitte und im Umfeld des Bahnhofs, aber auch an Stationen in Querum, dem östlichen und westlichen Ringgebiet und der Gartenstadt. Lastenräder gibt es nur an drei Stationen, E-Bikes nur am Sharing-Punkt Mitgaustraße. Diese beiden Fahrrad-Arten müssen auch dort wieder abgegeben werden, wo sie ausgeliehen wurden.

Wer sich ein Nibelungen-Bike kostengünstig ausleihen will, muss sich vorher nur kostenlos bei Nextbike, einem deutschen, weltweit tätigen Anbieter von Fahrrad-Sharing-Systemen mit Sitz in Leipzig, anmelden. Das kann per Smartphone oder PC erfolgen. Entsperrt und abgeschlossen werden die Räder über eine Smartphone-App oder ein Handy, sofern dessen Nummer bei Nextbike hinterlegt ist.

Weitere Informationen im Internet unter nibelungen-wohnbau.de sowie unter nextbike.de/braunschweig.

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