Alarm38-Aufreger in Arbeit: Parkflächensperrung

Braunschweig.  Diesen Aufreger hat ein Nutzer über Alarm38 gemeldet – die Redaktion recherchiert für Sie.

Parkplätze sind auch im östlichen Ringgebiet heiß begehrt (Symbolbild).

Parkplätze sind auch im östlichen Ringgebiet heiß begehrt (Symbolbild).

Foto: Jonas Walzberg / dpa

Auf dem Gebiet des ehemaligen Krankenhauses werden Wohnungen und zur Hans-Sommer Straße hin ein Edeka gebaut. Es sind bereits jetzt diverse Parkflächen für die Baufirmen und deren Mitarbeiter gesperrt und nun werden ab den 01.04. weitere erhebliche Flächen vor der Baustelle für die Anwohner ab 6 Uhr gesperrt.

In normalen Zeiten ist diese ganze Sperrerei der Parkflächen enorm ärgerlich, in Zeiten von Corona, wo die Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten sollen, die wenigen restlichen Parkflächen weiter einzuschränken ist einfach eine Unverschämtheit. Das ist weder verhältnismäßig noch für die Anwohner erträglich. Wenn Sie sich hier umschauen, dann werden sie die Karlstraße gesperrt vor finden, da dort der Penny und ein Gebäude schräg gegenüber Gebaut werden und somit die möglichen Parkflächen nicht verfügbar sind.

Um die Ecke im ehemaligen Aldi ist nun der Penny eingezogen und auch davor ist der Seitenstreifen nur für Mitarbeiter der Firmen, da sie da ein Baubüro im alten Galaxy eingerichtet haben. auf der Gliesmaroder Straße Richtung Restaurant Athen stehen Baucontainer und eine Mobile Toilette, die zu einer Bausanierung eines anliegenden Gebäudes gehören, welches bereits faktisch fertig ist und die Dinge stehen dort seit ende 2019. Weiter Richtung Restaurant Athen ist etwa ab Hausnummer 98 die Parkfläche einseitig gesperrt gewesen, dies wurde nun beidseitig bis höhe Hausnummer 100 ab den 01.04. erweitert. fährt man da weiter und biegt rechts in den Langen Kamp ist dieser ab höhe Göttingstraße beidseitig nur für Baustellenfahrzeuge zum Parken freigegeben.

Zugegebenerweise ist ein Parken über Nacht möglich, aber vor allem im Moment wo Heimarbeit gemacht wird wird kaum jemand morgens aufstehen nach draußen gehen und sein Auto irgendwo anders in der Stadt abstellen und dann wieder zurück gehen. Zumal schlicht nicht genügend Parkfläche zur Verfügung steht. Weiter, fährt man in die Bindestraße, so ist dort einseitig Dienstags das Parken nicht Tagsüber gestattet und auf der anderen Seite teils generell nicht Tagsüber.

Dazu werden dort noch die Fahrzeuge vom Biobäcker wild abgestellt, sodass sie viel Platz einnehmen, anstelle, das sie auf deren Firmengelände gestellt werden. Und zu allem Überfluss fahren dort noch jeden Tag, da sie dort ihr Rathaus haben die MitarbeiterInnen vom Ordnungsamt vorbei. Man merkt, das die dort nicht wohnen. Zum Glück ist gerade keine Veranstaltung in der Brunsviga, das würde die Situation noch mehr verschlimmern, da die Gäste leider so gut wie nie mit den Öffies dort hin kommen und dadurch zusätzlich die Parkplatzsituation verschlimmern. Vielleicht ist dies ja was für diese Rubrik.

Das ist das erste mal das ich so etwas schreibe, aber das ist so wirklich nicht zu ertragen. Von den armen Mitarbeitern des Servicebüros, wo ich leider durchaus einfach etwas sehr emotional laut geworden bin, wofür ich mich aber umgehend entschuldigt habe, kam nur ein ein solches Schild entfernen wäre ein schwerer Eingriff in den Straßenverkehr und bei Baustellen ist mit Einschränkungen zu rechnen. Stimmt beides, aber alles hat auch seine Grenzen. Die Baustelle macht seit Monaten einen enormen Dreck, sodass es kaum Sinn macht sein Auto zu waschen, in den Wohnungen ist permanent eine deutlich höhere Menge an Staub und nun bekommt es die Bauleitung nicht hin Ihre Mitarbeiter auf der Baustelle unter zu bringen. Und wo die erstaunlich vielen Osteuropäer hier wohnen, das mag ich mir zu Zeiten wo rbnb und co ja nicht mehr verbreitet angeboten werden sollen kaum vorstellen.

Alles in allem ist hier die wohl Variante rund 5000 Euro pro Quadratmeter an Einnahme, gehen eindeutig vor die Belange der Anwohner. Vielleicht wird ja spekuliert, das wenn ein Paar Anwohner ausziehen, werden noch ein paar Spekulationsobjekte mehr frei. Die neuen Anwohner in den neuen Häusern werden auf jeden Fall bei dem Entstehen ihrer Häuser/Wohnungen hier kein wirklich warmes willkommen bereitet bekommen.

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