Braunschweig: Zutritt zum Wochenmarkt wird eingeschränkt

Braunschweig.  Auf dem Altstadtmarkt wird es am Samstag nur einen Zu- und einen Abgang geben. Maximal 50 Menschen dürfen gleichzeitig auf dem Markt sein.

Appell der Stadtverwaltung: Der Marktaufenthalt sollte auf den Kauf des erforderlichen Bedarfs beschränkt werden.

Appell der Stadtverwaltung: Der Marktaufenthalt sollte auf den Kauf des erforderlichen Bedarfs beschränkt werden.

Foto: Darius Simka/regios24

Der Zutritt zum Wochenmarkt auf dem Altstadtmarkt an diesem Samstag, 21. März, wird eingeschränkt und nur noch über einen Zu- und einen Abgang möglich sein. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, werden die weiteren Zugangsmöglichkeiten durch Barrieren verhindert. Zur Einhaltung der Hygienestandards dürfen sich maximal 50 Personen gleichzeitig auf dem Markt aufhalten.

Um den Zugang zu regulieren, wird die Stadt neben den Marktaufsichten auch einen privaten Sicherheitsdienst einsetzen. Die Marktstände werden so umgestellt und in der Größe reduziert, dass die zur Infektionsvorsorge nötigen und in der Allgemeinverfügung formulierten Sicherheitsabstände gewahrt werden können.

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Zum Hintergrund erläutert die Verwaltung: „Aktuell erleben die Wochenmärkte einen erheblichen Kundenzustrom, insbesondere die Märkte am Stadtpark und am Altstadtmarkt.“ Zwar dürften Wochenmärkte nach der Allgemeinverfügung weiter stattfinden, die notwendigen Regelungen müssten aber eingehalten werden. Das heißt: Der Abstand zwischen den Kunden muss rund 1,50 Metern betragen – das gilt auch für die Warteschlangen.

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„Insbesondere die Erfahrung vom Markt am gestrigen Donnerstag im Stadtpark haben gezeigt, dass eine Durchsetzung dieser Reglungen mit den vorhandenen Kräften nicht möglich ist, weil es leider viele Kunden am notwendigen Verantwortungsbewusstsein fehlen lassen“, so die Stadtverwaltung.

Zugleich seien alle Marktbesucher nachdrücklich aufgefordert, den Ernst der Lage anzuerkennen und den Marktaufenthalt auf den Kauf des erforderlichen Bedarfs zu beschränken. Andernfalls könne die Öffnung der Märkte im bisherigen Umfang nicht aufrechterhalten werden.

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